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Bädertag 2021 – Die Bäderbranche hofft auf 2022

15. Oktober 2021
Aktuelle Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) finden Sie hier.

Am 14. Oktober trafen sich 48 Delegierte aus den Heilbädern und Kurorten zum diesjährigen Bädertag des Heilbäderverbandes Baden-Württemberg e.V. in Überlingen. Im Fokus der Gespräche stand die aktuelle Situation in den Heilbädern und Kurorten und die Frage, wann an die alten Besucherzahlen und Übernachtungsrekorde angeknüpft werden kann. Es wurde deutlich, dass die touristische Gesundheitssparte noch lange mit den Einnahmeausfällen der letzten 1 ½ Jahre zu kämpfen haben wird.

„Aktuell haben wir ein sehr unterschiedliches Bild in den einzelnen Tourismussegmenten in den 56 höherprädikatisierten Heilbädern und Kurorten im Land. Die Wellness-Hotellerie hat einen sehr guten Zulauf, der auch noch in den kommenden Wochen anzuhalten scheint. Die Anzahl der Thermenbesucher steigt an, volle Auslastungen sind aber noch nicht absehbar. Dies kann zum einen daran liegen, dass noch immer nicht alle Angebote, wie zum Beispiel die Dampfbäder, geöffnet werden dürfen, bzw. das Highlight eines Saunabesuches, der Aufguss mit dem anschließenden Verwedeln, nach wie vor verboten ist, zum anderen scheinen die Besucher noch immer darüber verunsichert zu sein, was, wie, wo möglich ist“, so Fritz Link. Auch die Handhabe in Bezug auf die Umsetzung der 3 G – oder 2 G – Regelung wird eine Herausforderung für die Branche sein. Hier muss seitens des Verbandes und seiner Mitglieder in den kommenden Wochen viel Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden. Auch der Bereich der Rehakliniken ist noch deutlich unter dem Vorjahresniveau. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im letzten und in diesem Jahr viele notwendige Operationen verschoben wurden. Die Anzahl der Tagesbesucher hat sich erholt, hängt aber nach wie vor sehr stark von den angebotenen Veranstaltungen und dem Wetter ab.

„Coronabedingt mussten sich unsere Gäste in den letzten Monaten Alternativen zu ihrem gewohnten Freizeitverhalten suchen. Wie schnell sich dieses wieder ändern lässt, bleibt abzuwarten“, so Fritz Link. Der Verband und seine 100% Tochter, die Heilbäder und Marketing GmbH Baden-Württemberg, haben die letzten Monate dazu genutzt, die Wahrnehmbarkeit der Angebote und Möglichkeiten in den Heilbädern und Kurorten in den Sozialen Medien deutlich zu steigern. Im Jahr 2020 konzentrierte sich die HKM GmbH mit ihren Kampagnen noch auf Baden-Württemberg, im Jahr 2021 folgten Nordrhein-Westfahlen sowie die angrenzenden Kantone in der Schweiz und das Elsass.

Leider musste die 50 Jahr Feier des Verbandes im letzten Jahr absagen werden und auch das 200-jährige Jubiläum von Sebastian Kneipp konnte in diesem Jahr nicht so umgesetzt werden, wie geplant. Umso mehr freut es uns, dass es einzelnen Heilbädern, wie Überlingen gelungen ist, das Jubiläum in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und auch mit Veranstaltungen zu hinterlegen.

„Die Stadt Überlingen ist sehr stolz darauf, bereits seit 1955 Kneippheilbad zu sein. Und das als einzige Stadt in Baden-Württemberg“ betonte OB Jan Zeitler in seinem Grußwort. Ferner wies er darauf hin, dass die Lehre Sebastian Kneipps immer noch zu den Grundpfeilern des Kurangebotes gehöre. „Auch während der Landesgartenschau, die die letzten Monate den Erholungscharakter Überlingens verstärkt hat, standen Veranstaltungen des Kneipp Vereins und der Überlinger Gesundheitsbetriebe regelmäßig auf dem Programm“, erwähnte Zeitler.

Seit September steht den potenziellen Gästen der Heilbäder und Kurorte, die eine facettenreiche Angebotsvielfalt, von einer wohlverdienten Alltagspause über actionreiche Sportangebote bis hin zur Unterstützung bei der Suche nach Ausgeglichenheit und innerer Balance vorhalten, ein Angebotsfinder zur Verfügung, der die digitale Ausgabe touristischer Angebote gezielt auf die individuellen Interessen des jeweiligen Gastes ausrichtet.

Über https://www.naturerholt.de/typenportal/ können die Gäste herausfinden, welcher Urlaubstyp sie sind und die für sie handverlesenen Angebote erkunden.

 

Pressemitteilung: Bädertag 2021_Pressemitteilung


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