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Niedrigwasser und Algen-Alarm: Wie ist die Situation am Bodensee wirklich?

Sommer am See bedeutet vor allem Action im und auf dem Wasser. Neben Klassikern wie Tretbootfahren, Segeln, Tauchen, Baden oder Schifffahren erwartet die Urlaubsgäste an Deutschlands größtem See auch immer wieder neuer Badespaß, wie das Stand Up-Paddling oder Waterbike fahren. Grundsätzlich könnte man von einem großartigen Sommer sprechen: Laue Abende, monatelang bestes Badewetter und viel, viel Sonnenschein. Doch gibt es auch Schattenseiten: Die anhaltend warmen Temperaturen in Kombination mit dem Niedrigwasser unterstützen die Algenbildung in einzelnen Uferbereichen. Die Deutsche Bodensee Tourismus GmbH (DBT) ordnet die Schlagzeilen ein und informiert über die aktuelle Lage am deutschen Seeufer zwischen Lindau und Bodman-Ludwigshafen.

Der Bodensee – ein Badeparadies?

Aktuell kursieren insbesondere zur Algenbelastung im Bodensee negative Schlagzeilen in den Medien, die die Urlaubsfreude der Gäste trüben. „Die Ursache des Algenwachstums ist mit den aktuellen Niedrigwasserständen des Bodensees, verbunden mit hoher Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen sowie der Verfügbarkeit von pflanzennutzbaren Nährstoffen erklärbar“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Landratsamtes Bodenseekreis sowie des Regierungspräsidiums des Landes Baden-Württemberg.

Die Geschäftsführerin der DBT, Ute Stegmann, ergänzt: „Die aktuellen Temperaturen wirken sich natürlich auch auf den Bodensee aus. Jedoch möchten wir klarstellen, dass das Niedrigwasser das Problem der Algenbelastung längst nicht in allen Seegemeinden verursacht. Der Bodensee ist nach wie vor ein erfrischender Tipp für heiße Sommertage“. Nicht nur das: Er ist auch der größte und tiefste See Deutschlands, zählt zu den saubersten Gewässern des Landes, ist gleichzeitig der umfangreichste Trinkwasserspeicher Europas und bietet eine außergewöhnliche Vielfalt, insbesondere eine Menge Wasserspaß. In der Region sind nahezu alle Arten von Wassersport möglich, zum Beispiel das Stand Up Paddling, Segeln, Tauchen, Tretbootfahren und vieles mehr. Vor einem einmaligen Alpenpanorama gibt es zwischen Lindau und Stockach darüber hinaus rund 50 Badestellen zu besuchen, darunter Strand- und Erlebnisbäder mit Seezugang und Schwimmbecken oder Freibäder sowie tolle Badeseen, die für abwechslungsreiche Erfrischung in nächster Umgebung zum Bodensee sorgen.

Unter www.echt-bodensee.de/wassererlebnis gibt es weitere Informationen zu den Strandbädern und Bademöglichkeiten auf deutscher Seite. „Auf unserer Internetseite kümmern wir uns um die entsprechende Darstellung aller Bademöglichkeiten: Die Tourist-Informationen halten die Hinweise zu den Situationen in den Strandbädern sowie an den Badeseen in der Region aktuell und tragen hier ein, insofern es Badewarnungen oder andere relevante Infos rund um den Besuch eines Freizeitbades gibt. Wer gezielt nach Bademöglichkeiten sucht, wird hier garantiert fündig und bekommt dabei alles Wissenswerte auf einen Blick“, heißt es weiter. „Ergänzend möchten wir auf die interaktive Badegewässerkarte auf landbw.de aufmerksam machen. Sie zeigt natürliche Gewässer in Baden-Württemberg, deren Wasserqualität während der Badesaison regelmäßig kontrolliert wird. Nach heutigem Stand stellen die derzeit vermehrt auftretenden Grünalgen am Bodensee kein gesundheitliches Risiko für den Menschen dar“, geht außerdem aus der Stellungnahme des Landratsamtes hervor. „Diese Unsicherheit möchten wir den Gästen nehmen“, so Stegmann abschließend.





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