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Situation in Baden-Württemberg (Corona-Verordnung)

Aktuelle Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) finden Sie hier.

Die Landesregierung Baden-Württemberg fordert die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, auf private Reisen, überregionale touristische Ausflüge sowie auf Besuche bei Verwandten, Bekannten und Freunden zu verzichten. Reisende müssen mit verstärkten Kontrollen und Zugangsbeschränkungen an tagestouristischen Hotspots durch die örtlichen Behörden rechnen.

Die landesweiten Ausgangsbeschränkungen wurden zum 11. Februar 2021 aufgehoben. Die Gesundheitsämter vor Ort können nun nächtliche Ausgangsbeschränkungen von 21 bis 5 Uhr per Allgemeinverfügung umsetzen, falls der lokale 7-Tage-Inzidenzwert 100 übersteigt. Bitte informieren Sie sich über mögliche Beschränkungen bei den Stadt- und Landkreisen vor Ort.

Bund und Länder haben sich am 3. März auf stufenweise inzidenzabhängige Lockerungen geeinigt. Fällt in einem Landkreis oder Stadtkreis die 7-Tage-Inzidenz stabil (also mindestens fünf Tage in Folge) unter 50, treten hier weitere Lockerungen in Kraft. In Landkreisen und Stadtkreisen, in denen die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, treten automatisch mit der sogenannten „Notbremse“ wieder Verschärfungen in Kraft. Die inzidenzabhängigen Lockerungen gelten ab 8. März 2021. Eine Übersicht über die seit 8. März geltenden Regelungen hat die Landesregierung hier zusammengestellt.

Folgende generelle Regelungen gelten bis zum 18. April 2021 im Einzelnen:

  • Übernachtungsangebote bleiben weiterhin nur „zu geschäftlichen, dienstlichen oder, in besonderen Härtefällen, zu privaten Zwecken“ gestattet (§ 13 Abs. 2 Nr. 3 CoronaVO)
  • Restaurants, Gaststätten, Bars, Clubs und Kneipen bleiben weiterhin geschlossen. Ausgenommen sind die Lieferung und Abholung von Speisen sowie die Verpflegung im Zusammenhang mit zulässigen Übernachtungsangeboten
  • Der Ausschank und Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum bleiben verboten
  • Gärtnereien, Blumenläden, Baumschulen, Garten-, Bau-, und Raiffeisenmärkte dürfen wieder unter den Hygieneauflagen für den Einzelhandel öffnen
  • Der Einzelhandel darf sogenanntes „Click & Meet“ anbieten. Nach vorheriger Terminabsprache darf in einem festen Zeitfenster in einem Laden eine Beratung erfolgen und eingekauft werden (bei einer stabilen 7 Tage-Inzidenz < 100)
  • Nach vorheriger Terminbuchung und Dokumentation der Kontaktdaten, dürfen Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten, Archive, Bibliotheken und Büchereien besucht werden. Alle anderen Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Vergnügungsstätten bleiben geschlossen (bei einer stabilen 7 Tage-Inzidenz < 100)
  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind untersagt
  • Der Betrieb von Reisebussen im touristischen Verkehr ist untersagt

Über zusätzliche Lockerungen in Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 und unter 35 bzw. Beschränkungen bei einer 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen von über 100, informieren die Gesundheitsämter vor Ort.

Weitere Informationen zu den in Baden-Württemberg gültigen Regelungen sind der aktuellen Corona-Verordnung der Landesregierung (mit Beschluss vom 27. März; gültig ab 29. März bis 18. April) zu entnehmen.

Fragen und Antworten zu den jüngsten Änderungen der Corona-Verordnung gibt es auf der Webseite der Landesregierung.

Eine detaillierte Auflistung aller zu schließenden und offenbleibenden Einrichtungen in alphabetischer Reihenfolge hat die Landesregierung hier zusammengestellt.

Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes stellt mit dem „Wegweiser Tourismus“ eine übersichtliche Darstellung der Einschränkungen und Lockerungen je Bundesland zur Verfügung.

 

Neben der allgemeinen Corona-Verordnung gelten für den Tourismusbereich weiterhin folgende Einzel-Verordnungen:

Seit 14. Juli regelt die Corona-Verordnung Messen die Durchführung von Messen, Ausstellungen und Kongressen.

Auflagen zum Betrieb von Schwimmbädern, Thermal- und Spaßbädern sowie Saunen (inkl. Hotels) finden sich in der Corona-Verordnung Bäder und Saunen.

Die touristische Nutzung von Reisebussen regelt die Corona-Verordnung Reisebusse (Hinweis: Vom 2. November bis 18. April ist der Betrieb von Reisebussen im touristischen Verkehr untersagt).

Informationen zur Ein- bzw. Rückreise nach Baden-Württemberg sowie Quarantänebestimmungen finden Sie in der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne.

 

Gäste aus dem Ausland

Reisende, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet nach § 2 Nummer 17 des Infektionsschutzgesetzes aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich vor der Einreise unter www.einreiseanmeldung.de digital anzumelden. Die dort erhobenen Reise- und Kontaktdaten werden an die am Reiseziel zuständige Gesundheitsbehörde weitergeleitet, um die Einhaltung der Quarantäne überprüfen zu können.

Ferner müssen Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben, spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise über ein Testergebnis verfügen und dieses auf Anforderung den zuständigen Behörden vorlegen.
Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Hochinzidenzgebiet oder in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen bereits bei Einreise einen Nachweis einer Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mitführen und diesen sowohl den zuständigen Behörden bei Einreise auf Anforderung sowie ggfs. dem Beförderungsunternehmen vor Antritt der Reise vorlegen.

Alle Flugreisenden müssen ab dem 30. März bis voraussichtlich 12. Mai vor Abflug nachweisen, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Regelung gilt unabhängig davon, ob die Einreise aus einem Gebiet erfolgt, das vom Robert Koch-Institut als Risiko-, Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuft wird oder nicht. Ein negatives Testergebnis muss bei Flugreisenden vor Abreise vorliegen. Der Test darf maximal 48 Stunden alt sein. Nur, wer einen negativen Testnachweis erbringen kann, darf befördert werden. Für alle anderen Einreisenden gelten weiterhin die Regelungen je nach Einstufung des Gebietes als Risiko-, Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet.

Es besteht eine Verpflichtung für Reisende aus Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten, sich nach der Einreise in Deutschland für zehn Tage in Quarantäne zu begeben. Die Quarantäne endet frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise bei Vorliegen eines negativen Coronatests, der frühestens fünf Tage nach der Einreise vorgenommen wurde. Eine Verkürzung der Absonderungsdauer durch die Vorlage eines negativen Testergebnis ist für Reisende aus Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebieten nicht möglich.

Diese Regelung gilt für alle Reisenden, die sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Ausnahmen werden in § 2 Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne aufgelistet.

Zusätzlich zu diesen Regelungen hat die Bundesregierung für Länder, in denen sich besonders ansteckende Varianten des Coronavirus stark ausgebreitet haben, eine weitreichende Einreisesperre verhängt. Es herrscht ein Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen bis zum 14. April 2021. Ausgenommen von dieser Einreisesperre sind unter anderem alle Deutschen und in Deutschland lebenden Ausländer, Transitpassagiere und der Warenverkehr sowie die Beförderung von medizinischem Personal, Ambulanzflüge, der Organtransport und die Beförderung aus dringenden humanitären Gründen.

Die Listen der Hochinzidenzgebiete, Virusvariantengebiete und sonstigen Risikogebiete werden auf der Webseite des Robert Koch Instituts veröffentlicht.

Fragen und Antworten bzgl. Regelungen für Ein- und Rückreisende finden Sie auf der Website der Landesregierung.

 

Eine Verantwortung für Aktualität und Vollständigkeit der Informationen auf den hier verlinkten Seiten können wir nicht übernehmen.

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