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Situation in Baden-Württemberg (Corona-Verordnung)

Aktuelle Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) finden Sie hier.

Informationen zum Coronavirus

Informationen zur Situation in Baden-Württemberg sowie Links mit offiziellen Informationen zu Covid-19 haben wir hier für Sie zusammengestellt:


Sind Reisen und Ausflüge in Baden-Württemberg aktuell möglich?

Die Landesregierung hat am 13. Oktober 2021 eine neue Corona-Verordnung beschlossen. Ab dem 15. Oktober gelten die neuen Regelungen, die vor allem für nicht-immunisierte Personen weitere Einschränkungen bedeuten. Eine übersichtliche Darstellung der Regelungen für die einzelnen Bereiche finden Sie auf der Webseite der Landesregierung.

Das dreistufige System gilt nach wie vor, wurde aber modifiziert. In der Basisstufe bleiben die bisherigen Regeln mit 3G in den allermeisten Bereichen bestehen, neu ist hier das 2G-Optionsmodell. In der Warn- und Alarmstufe werden die Regeln dann durch eine PCR-Testpflicht bzw. durch ein Zutritts- und Teilnahmeverbot für ungeimpfte Personen ergänzt (2G).

Das 2G-Optionsmodell ermöglicht Veranstalterinnen/Veranstaltern, Dienstleisterinnen/Dienstleistern oder Händlerinnen/Händlern die Entscheidung, Zutritt nur noch für nachweislich geimpfte oder genesene Personen zu gestatten. Dies muss für alle Teilnehmenden, Besuchenden, Kundinnen/Kunden deutlich kenntlich gemacht werden, z.B. durch einen Aushang.

Wie beim 3G-Modell müssen auch beim 2G-Modell die Teilnehmenden, Besuchenden, Kundinnen/Kunden den Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Ansonsten dürfen sie die Einrichtung nicht betreten oder nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Anbieterinnen/Anbieter, Veranstalterinnen/Veranstalter, Betreiberinnen/Betreiber und Dienstleisterinnen/Dienstleister sind zur Überprüfung der vorzulegenden Nachweise verpflichtet.

In der Basisstufe entfällt dann die Maskenpflicht für die Teilnehmenden, Besuchenden, Kundinnen/Kunden und es gilt keine Personenobergrenze für Veranstaltungen. Für Beschäftigte/Mitarbeitende gilt die Maskenpflicht auch bei 2G weiterhin, da eine Offenlegung des Impfstatus aus Datenschutzgründen nicht zulässig ist. Die Testpflicht für Angestellte und Selbstständige, die nicht geimpft oder genesen sind, mit Kontakt zu externen Personen, gilt nun auch schon in der Basisstufe.

In der Alarmstufe dürfen nicht geimpfte oder nicht genesene Personen die Außengastronomie mit einem negativen PCR-Test wieder betreten. Der Zutritt zu geschlossenen Räumen ist dieser Personengruppe weiterhin nicht erlaubt (2G). Gleiches gilt für Mensen und Cafeterien an Hochschulen und Akademien nach dem Akademiegesetz sowie Spielhallen und andere Vergnügungseinrichtungen.

Regelungen für Beherbergungsbetriebe

  • In der Alarmstufe müssen nicht geimpfte oder nicht genesene Gäste in Beherbergungsbetrieben einen PCR-Test vorlegen. Alle drei Tage ist erneut ein aktueller PCR-Test vorzulegen
  • Für die Nutzung von zum Beherbergungsbetrieb gehörenden Freizeiteinrichtungen durch Übernachtungsgäste gelten die Regelungen für die jeweiligen Einrichtungen entsprechend
  • Die zum Beherbergungsbetrieb gehörende Gastronomie dürfen nicht geimpfte und nicht genesene Personen in der Basis- und Warnstufe nach Vorlage eines negativen Corona-Schnelltests oder PCR-Tests nutzen. In der Alarmstufe gilt im Freien ebenfalls die Notwendigkeit zur Vorlage eines PCR-Tests, im Innenbereich gilt 2G

Von Veranstalterinnen/Veranstaltern, Dienstleisterinnen/Dienstleistern oder Händlerinnen/Händlern vor Ort durchgeführte Tests sind nur für die entsprechende Einrichtung gültig.

Indikatoren für die drei Stufen ist die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz – also wie viele Menschen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden – und die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB). Dabei gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen.

Warnstufe: Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 8,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 250 erreicht oder überschreitet.

Alarmstufe: Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 12,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 erreicht oder überschreitet.

Ausgenommen von der PCR-Testpflicht und 2G-Beschränkung:

  • Kinder bis einschließlich 5 Jahre
  • Kinder bis einschließlich 7 Jahre, die noch nicht eingeschult sind
  • Grundschülerinnen/Grundschüler eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule (Testung in der Schule)
  • Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen (negativer Antigen-Test erforderlich)
  • Personen die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (ärztlicher Nachweis notwendig, negativer Antigen-Test erforderlich)
  • Personen, für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt (negativer Antigen-Test erforderlich)
  • Schwangere und Stillende, da es für diese Gruppen erst seit dem 10. September 2021 eine Impfempfehlung der STIKO gibt (negativer Antigen-Test erforderlich)

Dampfbäder, Dampfsaunen, Warmlufträume und ähnliche Einrichtungen dürfen mit der 2G-Regel unter Einhaltung der neuen Regelungen nach § 14 CoronaVO öffnen. Hier gibt es keine Ausnahmen für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre.

Für alle Personen ab 0 Jahren mit typischen COVID-19-Symptomen gilt weiterhin ein generelles Zutritts- und Teilnahmeverbot.

Erhalten bleibt für alle weiter die Maskenpflicht in ihrer jetzigen Form. Das heißt in geschlossenen Räumen – mit Ausnahme des privaten Bereichs – und im Freien, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann. Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind weiterhin von der Maskenpflicht befreit. Auch die Abstands- und Hygieneregelungen bleiben bestehen.

Seit dem 11. Oktober werden keine kostenfreien Corona-Tests mehr angeboten. Dies gilt nicht für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt – insbesondere Schwangere, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Weitere Informationen zu den in Baden-Württemberg gültigen Regelungen sind der aktuellen Corona-Verordnung der Landesregierung (mit Beschluss vom 13. Oktober; gültig vom 15. Oktober bis 12. November) oder den FAQs zu entnehmen.

Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes stellt mit dem „Wegweiser Tourismus“ eine übersichtliche Darstellung der Einschränkungen und Lockerungen je Bundesland zur Verfügung.

 

Neben der allgemeinen Corona-Verordnung gelten für den Tourismusbereich weiterhin folgende Einzel-Verordnungen:

Auflagen zum Betrieb von Schwimmbädern, Thermal- und Spaßbädern sowie Saunen (inkl. Hotels) finden sich in der Corona-Verordnung Bäder und Saunen.

Auflagen zur Planung und Durchführung  von Jugendfreizeiten, Ferienlagern und – programmen finden sich in der Corona-Verordnung Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit.

Die Corona-Verordnung Messen wurde zum 14. Mai 2021 aufgehoben. Die Regelungen zur Durchführung von Messen, Ausstellungen und Kongressen gehen in § 21 Absatz 1 und 2 der Corona-Verordnung des Landes auf (Stufenplan).

Die Corona-Verordnung Reisebusse wurde zum 14. Mai 2021 aufgehoben. Die Regelungen zur touristischen Nutzung von Reisebussen gehen in § 21 Absatz 1 der Corona-Verordnung des Landes auf (Stufenplan).

Die bisherige baden-württembergische Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne wurde aufgehoben. Seit dem 13. Mai 2021 regelt die bundeseinheitliche Coronavirus-Einreiseverordnung die Ein- bzw. Rückreise nach Deutschland sowie Quarantänebestimmungen.

 

Gäste aus dem Ausland

Die Neufassung der Coronavirus-Einreiseverordnung trat am 1. August 2021 in Kraft. Auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie eine Kurzübersicht der neuen Corona-Einreiseregeln. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur neuen Einreise-Verordnung finden Sie auf der Webseite der Bundesregierung.

Die Einreise aus EU-Mitgliedstaaten, Schengen-assoziierten Staaten (Island, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein) sowie weiteren Staaten, die auf der deutschen Positivliste stehen, ist zu jedem zulässigen Reisezweck grundsätzlich möglich. Eine Einreise aus anderen Staaten ist nur für vollständig geimpfte Personen zu jedem Zweck (auch Besuchsreisen oder Tourismus) möglich. Die Impfung muss mit einem Impfstoff erfolgt sein, der auf der Webseite des Paul-Ehrlich-Instituts aufgeführt ist und seit der letzten Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Davon ausgenommen sind derzeit China und Herkunftsstaaten, die als Virusvariantengebiet eingestuft sind. Bei Einreise ist ein digitales COVID-Zertifikat der EU oder ein vergleichbarer Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorzulegen. Nicht vollständig geimpfte Personen, die in Drittstaaten ansässig sind, dürfen nur nach Deutschland einreisen, wenn sie eine wichtige Funktion ausüben oder ihre Reise zwingend notwendig ist.

Anmeldepflicht: Reisende, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einer als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuften Region aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich vor der Einreise unter www.einreiseanmeldung.de digital anzumelden. Die dort erhobenen Reise- und Kontaktdaten werden an die am Reiseziel zuständige Gesundheitsbehörde weitergeleitet, um ggf. die Einhaltung der Quarantäne überprüfen zu können.

Generelle Nachweispflicht: Reisende ab 12 Jahren müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis schon vor Abreise vorlegen. Reisende nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet müssen dem Beförderer schon vor der Abreise einen negativen Testnachweis oder einen Genesenen- oder Impfnachweis vorlegen. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet muss dem Beförderer immer ein negativer Testnachweis vorgelegt werden, ein Impf- oder Genesenennachweis reicht nicht aus. Der Testnachweis muss sich jeweils auf einen Test beziehen, der maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) zurückliegt. Für die Berechnung dieser Zeiträume ist der Zeitpunkt der Einreise maßgeblich. Bei Virusvariantengebieten verkürzt sich die Frist bei Antigen-Tests auf 24 Stunden.

Einreisequarantäne: Bei einem Voraufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet müssen sich alle Reisenden grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause – oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort – begeben und absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet beträgt die Absonderungszeit grundsätzlich 10 Tage, bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt sie grundsätzlich 14 Tage. Wird vor der Einreise aus einem Hochrisikogebiet ein Genesenen- oder Impfnachweis unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt, kann die häusliche Quarantäne vorzeitig beendet werden. Ungeimpfte oder nicht genesene Personen können die Quarantäne frühestens nach dem fünften Tag durch eine negative Testung vorzeitig beenden. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach dem fünften Tag der Einreise automatisch ohne Testnachweis. Nach Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet dauert die Quarantäne 14 Tage, eine vorzeitige Beendigung ist nicht möglich.

Beförderungsverbot: Zusätzlich zu diesen Regelungen hat die Bundesregierung für Länder, in denen sich besonders ansteckende Varianten des Coronavirus stark ausgebreitet haben, eine weitreichende Einreisesperre verhängt. Es herrscht ein Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen. Ausgenommen von dieser Einreisesperre sind unter anderem alle Deutschen und in Deutschland lebendende Personen nicht deutscher Herkunft, Transitreisende und der Warenverkehr.

Die Listen der Hochrisiko- und Virusvariantengebiete werden auf der Webseite des Robert Koch Instituts veröffentlicht.

Angaben zu Reisebestimmungen der wichtigsten Auslands-Quellmärkte bzw. Informationen aus der Reisebranche und der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung veröffentlicht die Deutsche Zentrale für Tourismus in ihrem Corona Dashboard.

 

Stand: 15. Oktober 2021

Eine Verantwortung für Aktualität und Vollständigkeit der Informationen auf den hier verlinkten Seiten können wir nicht übernehmen.

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