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Studien zu den Auslandsquellmärkten

Januar 2023

Erwartungen für das Reisejahr 2023 – Aktuelle Daten der UNWTO

  • Laut den Berechnungsgrundlagen der UNWTO könnten die internationalen Ankünfte 2023 wieder 80 bis 95 Prozent des Vor-Corona-Niveaus erreichen.
  • Abhängig ist dies u.a. von dem Ausmaß der wirtschaftlichen Abschwächung, der weiteren Erholung des Reiseverkehrs in Asien und dem Pazifik sowie der Entwicklung im Ukrainekonflikt.
  • Laut UNWTO reisten 2022 über 900 Millionen Touristen ins Ausland, was im Vergleich doppelt so viele waren wie noch 2021.
  • 2023 erwartet die UNWTO ein starkes Jahr, trotz der Unsicherheiten.
  • Mit der Öffnung Chinas werden kurzfristig zunächst vor allem asiatischen Reiseziele profitieren.
  • Aus den USA gibt es eine starke Nachfrage. Bedingt durch einen starken US-Dollar gegenüber dem Euro kann Europa hier profitieren.
  • Dämpfer der Nachfrage sind die wirtschaftliche Lage, die zur Vorsicht bei den Touristen führen kann.
  • Ein sensibles Verhältnis in Bezug auf den Preis kann zu kürzeren Reisen, weniger Ausgaben oder zu näher gelegenen Reisezielen führen.
  • Zudem sind die gesundheitlichen Aspekte aufgrund von Corona weiter ein Dämpfer.

 Link zu den Ergebnissen

Quelle: UNWTO, Januar 2023

November 2022

Incoming-Tourismus: Rückblick und aktueller Ausblick

  • Laut dem Travel Industry Expert Panel der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) erholt sich der deutsche Incoming-Tourismus 2022.
  • Das Volumen der Übernachtungen aus dem Ausland erreichte im dritten Quartal circa 85 Prozent des Niveaus vor der Krise.
  • Laut einer aktuellen Studie der European Travel Commission (ETC) planen 70 Prozent der Reisenden aus Europa in den nächsten sechs Monaten zu verreisen, das sind vier Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr.
  • Auch weitere Analyse-Unternehmen, wie Tourism Economics, gehen in ihren Prognosen von einem Anstieg der internationalen Übernachtungen in Deutschland für 2023 aus.
  • Im europäischen Wettbewerb liegt Deutschland bei den Reisezielen für die kommenden sechs Monate auf Platz vier hinter Frankreich, Spanien und Italien.
  • Dennoch bleiben es für die Branche herausfordernde Zeiten. So erwartet die Reisewirtschaft für das kommende Jahr steigende Angebotspreise aufgrund der Inflation und den hohen Energiekosten. Die Mehrheit erwartet dadurch einen leichten Nachfragerückgang, mehr als ein Drittel meint, dass eine moderate Preissteigerung keinen Einfluss auf die Nachfrage auf Kundenseite haben wird.
  • Gründe, nicht zu verreisen, sind neben steigenden Reisekosten aufgrund der Inflation auch der Konflikt in der Ukraine, Quarantäneregeln sowie die persönliche wirtschaftliche Situation.
  • Hier gibt es laut der aktuellen ETC-Studie im Vergleich zur letzten Umfrage im Sommer eine Zunahme bei den steigenden Reisekosten (23 Prozent aktuell – +5 Prozent) sowie bei der persönlichen wirtschaftlichen Situation (17,1 Prozent aktuell – +4 Prozent). Beim Ukraine-Konflikt sinkt der Anteil um sechs auf 8,9 Prozent. Unverändert bleibt das Inkrafttreten von Quarantäneregeln (9 Prozent).

Trendthema Nachhaltigkeit

  • Laut IPK International sind für 80 Prozent der internationalen Auslandsreisenden die Themen Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz wichtig oder sehr wichtig.
  • Reisen außerhalb der Hochsaison, Verzicht auf Komfort bei der Anreise, oder Kombinationen einer Städtereise mit einem Aufenthalt in ländlichen Regionen sehen Auslandsreisende als Möglichkeit für eine Entzerrung der Reiseströme.
  • Ein breites, kostengünstiges Angebot sowie konkrete Informationen werden für die Buchung von mehr nachhaltigen Reisen erwartet.

Einordnung der Ergebnisse

  • Das Jahr 2022 hat zur Erholung der Incoming Tourismus beigetragen
  • Aktuell sind auch die Reiseprognosen für 2023 positiv
  • Nicht kalkulierbar sind weiterhin die aktuelle Lage und die damit verbundenen Entwicklungen bei den Preissteigerungen auf die Reisebereitschaft und Reisetätigkeit.
  • Zum Thema Nachhaltigkeit: Hier wächst die Bedeutung, allerdings wird ein umfangreiches, breites sowie kostengünstiges Angebot erwartet sowie die Bereitstellung ausführlicher Informationen auf Anbieterseite.

Link zur Pressemitteilung und den Ergebnissen 

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Zentrale für Tourismus

 

September 2022

Weitere Erholung im internationalen Tourismus

Ergebnisse aus dem UNWTO World Tourism Barometer

Berichtszeitraum: Januar bis Juli 2022

Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:

  • Im Zeitraum Januar bis Juli 2022 erreichten die Ankünfte knapp 60 Prozent des Niveaus vor der Pandemie und im Vergleich zum Vorjahr legten die internationalen Touristenankünfte um +172% zu. (Vgl. Jan.-Juli 2022 mit Jan.-Juli 2021).
  • Circa 474 Millionen Touristen reisten in den ersten sieben Monaten ins Ausland. 2021 waren es lediglich 175 Millionen.
  • Allein in den Sommermonaten Juni und Juli 2022 wurden ungefähr 207 Millionen internationale Ankünfte verzeichnet.
  • Grund dafür ist laut den jüngsten Ergebnissen aus dem UNWTO-Tourismusbarometer der starke Nachholbedarf an internationalen Reisen.
  • Hinzu kommt, dass auch immer mehr Reisebeschränkungen im Zuge der COVID-19-Pandemie aufgehoben oder gelockert wurden.
  • Jedoch kommen weitere neue Herausforderungen, wie die wirtschaftliche Lage, steigende Kosten sowie die wachsende Aussicht auf eine globale Rezession hinzu und könnten die weitere Erholung des internationalen Tourismus gefährden.
  • An dem UNWTO-Vertrauensindex lässt sich eine potenzielle Verlangsamung ablesen. Auch Buchungstrends zeigen Anzeichen für ein langsameres Wachstum auf.

Link zu den Ergebnissen

Quelle: UNWTO World Tourism Barometer

 

25.05.2022

ETC Long-Haul Travel Barometer: Reisestimmung einzelner Überseemärkte für den Sommer 2022

Studie: Untersuchung der Reiseabsichten der Märkte Brasilien, Kanada, China, Japan, Russland und USA

Long-Haul Travel Barometer, European Travel Commission (ETC), 2. Quartal 2022, Index-Messung der Reiseabsicht

Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:

  • Die aktuelle Krise mit dem Konflikt in der Ukraine scheint nur begrenzt Einfluss auf die Stimmung in einigen Überseemärkten zu haben. Eine Ausnahme bilden China und Russland.
  • Viel mehr sind es die Bedenken in Bezug auf Corona, die Kosten für Reisen und fehlende gute Reiserverbindungen.
  • In Bezug auf China sind die Omikron-Ausbrüche und die Zero-Covid-Strategie die Gründe für die Chinesen, Europa nicht zu besuchen, aber auch der aktuelle Konflikt in Europa.
  • In den USA sind es die Auswirkungen der Inflation auf die persönliche Finanzlage und der gestiegenen Reisekosten, die dazu führen, dass sich die Stimmung für eine Europa-Reise leicht verschlechtert hat. Viele, die Reiseabsichten für den Sommer nach Europa bekundet haben, haben noch nicht gebucht, d.h. es werden eher kurzfristige Buchungen aufgrund der Unsicherheiten erfolgen.
  • In Japan gibt es einen leichten Anstieg bei der Reisestimmung, jedoch planen lediglich 14% der Befragten diesen Sommer eine Europa-Reise. Hierfür werden als Gründe hauptsächlich schlechte Reiseverbindungen genannt.
  • Brasilien hat das höchste Interesse für Reisen nach Europa. Hier ist die Reisestimmung im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen.

Link zu den Ergebnissen 

Quelle: European Travel Commission (ETC) Long-Haul-Barometer

 

März 2022

Ergebnisse aus dem aktuellen World Travel Monitor der IPK International zur weltweiten Entwicklung bei den Auslandsreisen

Studie: ITB Berlin – IPK International World Travel Monitor

Studie zum Auslandsreiseverhalten der Europäer, Asiaten, Nordamerikaner und Lateinamerikaner, die in über 60 Ländern zur Erfassung der weltweiten Nachfrage nach internationalen Reisen durchgeführt wird.

Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:

  • 2021 ist die Zahl der weltweiten Auslandsreisen insgesamt um drei Prozent gegenüber Vorjahr gestiegen.
  • Jedoch gibt durchaus unterschiedliche Entwicklungen bei den einzelnen Gebieten: Die Auslandsreisen der Amerikaner und Europäer 2021 verzeichneten zweistellige Zuwachsraten, die der Asiaten verzeichneten weiter ein Minus.
  • Bei der Betrachtung der einzelnen Segmente wuchs insbesondere das Segment der Urlaubreisen um plus vier Prozent. Die Geschäftsreisen verzeichneten 2021 weiterhin einen Rückgang von minus 14 Prozent.
  • Gegenüber dem Vorjahr wurde zudem ein Anstieg bei den durchschnittlichen Ausgaben und der Reisedauer verzeichnet.
  • Trotz der aktuell schwierigen Lage ist das Interesse an Auslandsreisen 2022 mit 80 Prozent sehr groß. Auch hier zeigen sich aber wieder deutliche Unterschiede. Die Auslandsreiseabsichten liegen bei den Europäern bei knapp 90 Prozent des Niveaus vor Corona, das der Amerikaner bei knapp 75 Prozent und das der Asiaten bei 66 Prozent.
  • Die international beliebtesten Reiseziele 2022 sind Italien, Spanien und Deutschland. Dann folgen Frankreich und die USA.
  • Laut der Prognose von IPK könnte das Auslandsreisevolumen 2022 weltweit 50 bis 60 Prozent des Niveaus vor der Corona-Krise erreichen.
  • 2024 wird mit einem Auslandsreisevolumen in Höhe von 2019 gerechnet.

Link zu den Ergebnissen von ITB Berlin und IPK International

Quelle: ITB / IPK World Travel Monitor

 

10.02.2022

Reiseabsichten der Europäer

Ergebnisse des “Monitoring Sentiment for Domestic and Intra-European Travel – Wave 10” der European Travel Commission (ETC) mit Ergebnissen über die Reiseabsichten der Europäer

Die Reiseabsichten der Europäer (61 Prozent) für den Zeitraum Januar bis Juni 2022 liegen im Vergleich zum Frühjahr und Sommer 2021 zwar leicht rückläufig, zum Vorjahr (54 Prozent) sind sie jedoch leicht angestiegen. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass die Europäer beabsichtigen im Urlaub mehr Geld auszugeben und länger zu verreisen.

Freizeitreisen erfreuen sich großer Beliebtheit und stehen für 63 Prozent der Europäer, die gerne Reisen, ganz oben. Aber auch der Geschäftsreisebereich scheint sich langsam zu erholen. 15 Prozent der Befragten erwarten in den kommenden Monaten auch wieder geschäftlich unterwegs zu sein und an Konferenzen und Veranstaltungen teilzunehmen.

Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Maßnahmen zum Schutz vor Corona und der Möglichkeit den Urlaub zu genießen ist der kurz- bis mittelfristige Wunsch der Europäer.

Trotz aller Vorfreude auf das Reisen sind die Europäer in Bezug auf die Buchung der Reise noch verhalten. Bei 40 Prozent steht das Reiseziel fest, wurde jedoch noch nicht gebucht.

Download-Link zu den Ergebnissen

Quelle: European Travel Commission (ETC)

 

Januar 2022

ETC Long-Haul Travel Barometer 1/2022

Methodik: Befragung potenzieller Reisender aus den Märkten Brasilien, Kanada, China, Japan, Russland und den USA. Durchführung von 1.000 Online-Interviews je Quellmarkt.

Das Long-Haul Travel Barometer der European Travel Commission untersucht die Reiseabsichten in den oben genannten Quellmärkten.

Die Absicht insgesamt, Europa zu besuchen, ist im Vergleich zum vergangenen Jahr positiver. Allerdings wird die Nachfrage kurzfristig, das heißt in den ersten Monaten 2022 von Januar bis April, aufgrund der aktuellen Situation und der Unsicherheit noch beeinträchtigt sein.

Langfristig sind die Reiseabsichten positiv: So wollen zum Beispiel 45 % der Befragten in den USA in diesem Jahr Europa besuchen. Der Reisezeitraum wird allerdings erst im Laufe des Jahres sein. 57% der Befragten aus China möchten eine Europa-Reise bis Ende diesen Jahres unternehmen. Bei den beliebtesten Destinationen in Europa ist Deutschland auf Platz 2 in China und auf Platz 5 in den USA.

https://etc-corporate.org/reports/long-haul-travel-barometer-1-2022/

Quelle: European Travel Commission (ETC)

 

28.11.2021

UNWTO zur Entwicklung des weltweiten Tourismus

  • Die internationalen Ankünfte der Touristen stiegen laut aktuellen Angaben des UNWTO-Welttourismusbarometers im Zeitraum Juli bis September wieder und liegen 58 Prozent über dem Vergleichszeitraum 2020, aber dennoch 64 Prozent unter dem Vorkrisen-Niveau von 2019.
  • Betrachtet man die ersten drei Quartale, Januar bis September 2021, so lagen die internationalen Touristenankünfte im Vergleich zum Vorjahr 2020 bei minus 20 Prozent.
  • Das ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021, wo die Ankünfte mit minus 54 Prozent im Vergleich zu 2020 liegen, eine deutliche Verbesserung.
  • Gute Entwicklung in Europa bedingt durch das digitale EU-Covid-Zertifikat, mit der Reisen innerhalb der EU erleichtert wurden, was einen Nachholbedarf an Reisen auslöste.
  • Jedoch erfolgt eine Erholung der verschiedenen Reisegebieten weltweit nur langsam und auch ungleichmäßig. Gründe dafür sind die unterschiedlichen Ausmaße von Mobilitätseinschränkungen, Impfquoten aber auch das Vertrauen der Reisenden.
  • Die Pandemie und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Belastungen könnten auch zu Belastungen in der Reisenachfrage führen, wenn bspw. Ölpreise steigen oder weiter Lieferketten unterbrochen sind.
  • Für 2021 prognostiziert die UNWTO einen Rückgang der internationalen Touristenankünfte um 70 bis 75 Prozent unter dem Vorkrisen-Niveau, ähnlich dem Rückgang von 2020.

Download Link

Quelle: UNWTO World Tourism Barometer

Juli 2021

Gute Aussichten für Deutschlands Incoming

Neue Ergebnisse der von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) in Auftrag gegebenen Studie von IPK International untersucht die Perspektiven des Incoming Tourismus nach Corona. Dafür wurden in den 18 wichtigen Quellmärkten im Juni insgesamt 24.000 Interviews geführt.

Das Reiseland Deutschland hat laut den aktuellen Ergebnissen gute Chancen an der Erholung des internationalen Tourismus zu partizipieren, trotz der Disruption des Marktumfeldes durch unterschiedliche exogene Faktoren.

  • Deutschland beim Sicherheitsimage weiter auf Platz eins
  • Gestiegene Bereitschaft zu Auslandsreisen seit Mai 2020 – aktuell liegt der weltweite Wert bei 70 Prozent
  • Die Europäer zeigen das stärkste Interesse mit 79 Prozent
  • Überseemärkte Amerika (63 Prozent), Asien (47 Prozent)
  • Weiterhin ist ein Trend zu individuellen Reisen, Städtereisen und Reisen in die Natur festzustellen
  • Reisebereitschaft der Top-Quellmärkte für das Incoming sind: Niederlande (Travel Intention von 40 Prozent), Österreich (39 Prozent), Schweiz (38 Prozent) und Polen (37 Prozent). Danach folgen China, Spanien, Schweden und den USA.

Download Link

Quelle: Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)

 

Mai 2021

“European Cities Performance Study 2020/2021“

In der Studie des europäischen Tourismus Instituts (ETI), PROJECT M und Saint Elmos Tourismusmarketing, geht es um die Auswirkungen der Pandemie auf das Reiseverhalten sowie die Besuchsbereitschaft von Städtereisenden aus den wichtigsten Potenzialmärkten, nicht nur allgemein betrachtet, sondern auch individuell für die jeweilige Stadt. Befragt wurden über 5.000 Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Download Link

Quelle: ETI, PROJECT M, Saint Elmos Tourismusmarketing

 

März 2021

Zahlen Daten Fakten 2020 der Deutschen Zentrale für Tourismus

Der deutsche Incoming-Tourismus 2020 verzeichnet, wie zu erwarten war, massive Verluste. Insgesamt konnten 32 Mio. ausländische Übernachtungen generiert werden. Die Bedeutung der europäischen Quellmärkte für Deutschlands Incoming-Tourismus ist jedoch während der Covid 19-Pandemie nochmals gestiegen. Die wichtigsten Quellmärkte waren 2020 die Nahmärkte Niederlande, Schweiz und Polen.

Einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse, die Entwicklung der einzelnen Quellmärkte und Segmente beinhaltet die von der Deutschen Zentrale für Tourismus veröffentlichte Broschüre „Zahlen Daten Fakten 2020“.

Download PDF

Quelle: Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

 

11. März 2021

IPK World Travel Monitor zur weltweiten Entwicklung der Auslandsreisen 2020 sowie den Reiseabsichten 2021

 Der von der IPK International aufgelegten Studie World Travel Monitor® umfasst das Auslandsreiseverhalten der Europäer, Asiaten, Nordamerikaner und Lateinamerikaner und wird in über 60 Ländern durchgeführt.

Kernergebnisse:

2020 sind die weltweiten Auslandsreisen um 70 Prozent zurückgegangen.

Bei den Auslandsreisen der Asiaten liegt dieser Wert, bedingt durch den frühen Ausbruch der Pandemie, bei minus 80 Prozent. Die Auslandsreisen der Europäer gingen um minus 66 Prozent zurück.

Bei den Reisarten der weltweiten Auslandsreisen waren die Urlaubsreisen mit minus 71 Prozent am stärksten betroffen, Geschäftsreisen lagen bei minus 67 Prozent, sonstige private Reisen bei minus 62 Prozent.

Naturorientierte Urlaubsreisen, Reisen mit dem PKW schnitten 2020 deutlich besser ab als Flug-, Städte- und Rundreisen.

Für 2021 haben zwei Drittel der Reisenden weltweit die Absicht, eine Auslandsreise zu unternehmen.

Auslandsreisen 2021: Laut den Umfrageergebnissen vom Januar 2021 wollen 62 Prozent der weltweiten Reisenden dieses Jahr ins Ausland zu reisen. Bei denjenigen, die noch nicht ins Auslandsreise reisen möchten, nennen die meisten als Grund das Risiko einer Corona-Infektion.

Im Fokus für 2021 steht die Urlaubsreise bei den Auslandsreisen, ebenso besteht ein großes Interesse für Verwandten- und Bekanntenbesuche.

Der Trend geht zu Reisezielen innerhalb des eigenen Kontinents. Bei den Europäern auf Platz 1 Spanien, danach folgen Italien, Deutschland und Frankreich. Die Amerikaner und Asiaten reisen ebenfalls bevorzugt im eigenen Kontinent, dennoch spielen auch Reiseziele in Europa und da vor allem Deutschland eine Rolle.

Bei einer schnellen und international hohen Impfquote könnte dies zu einem Aufschwung der weltweiten Nachfrage nach Auslandsreisen führen, im besten Fall 2022, oder spätestens 2023.

https://www.itb-berlin.de/Presse/Pressemitteilungen/News_92864.html?referrer=/de/Presse/Pressemitteilungen/#news-de-92864

Quelle: IPK International; ITB Berlin

 

02.März 2021

Reiselust nimmt Fahrt auf – Reiseplanungen für 2021

Die ITB Berlin und Statista haben in einer neuen Studie das Reiseverhalten und die Reiseplanungen in Deutschland, USA und China mit Hilfe einer online-repräsentativen Bevölkerungsumfrage untersucht.

Kernergebnisse:

37 Prozent der Deutschen planen bereits sehr konkret, bei den US-Amerikanern sind es 42 Prozent, bei den Chinesen 66 Prozent.

Nach der überstandenen Pandemie wieder vermehrt zu reisen, planen 17 Prozent der Deutschen. Spitzenreiter ist China, mit fast der Hälfte der Befragten, in den USA liegt dieser Wert bei 25 Prozent.

Wer dieses Jahr nicht reisen will, begründet das überwiegend mit der aktuellen Corona-Pandemie.

Bei den deutschen Befragten gaben 50 Prozent derer, die keine Reise für 2021 planen an, sich nicht wohl dabei zu fühlen, während der Pandemie zu verreisen.

Bei den geplanten Reisearten für 2021 steht in Deutschland der Besuch bei Familien und Freunden mit 37 Prozent noch vor dem Bade-/Strandurlaub, den in Deutschland 34 Prozent planen.

Bei der Frage nach zukünftigen Reisegewohnheit gehen 35 Prozent der Deutschen, 38 Prozent der US-Amerikaner sowie 50 Prozent der Chinesen davon aus, dass sich ihre Reisegewohnheiten in Zukunft ändern werden. (durch Umweltfaktoren, die Corona-Pandemie). Viele davon wollen vermehrt Urlaub im eigenen Land machen.

Die Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.

Quelle: ITB Berlin und Statista

 

Februar 2021

Neue Studie zu Trends im Tourismus

Die Pandemie wird die Tourismusbranche in Europa in den kommenden Jahren weiter beeinflussen und stellt eine große Herausforderung dar. In einer neuen Studie des EU-Parlaments / des europäischen Ausschusses für Verkehr und Tourismus werden Entwicklungen und Trends für den europäischen Reisemarkt vorgestellt. Untersucht wurden unter anderem Nachfrage, Revitalisierung sowie das Thema Digitalisierung. Die Studie soll als Grundlage für politische Entscheidungen der EU dienen.

Download PDF

Quelle: „Relaunching transport and tourism in the EU after COVID-19”; Europäischer Ausschuss für Verkehr und Tourismus (TRAN)

 

29.01.2021

ETC Long-Haul Travel Barometer 1/2021: Quellmarkt China: Hohes Interesse an europäischen Auslandreisen

Laut der European Travel Commission (ETC) wird bei den internationalen Ankünften von einer leichten Revitalisierung im Zeitraum bis April 2021 ausgegangen. China ist dabei der Quellmarkt, bei dem das Interesse an Europareisen im Vergleich zu Märkten wie Brasilien, Japan, Russland und den USA, deutlich höher ist.

Chinese travellers demonstrate the strongest enthusiasm for resuming overseas travel – ETC Corporate (etc-corporate.org)

Quelle: European Travel Commission

 

28.01.2021

Airbnb: Reisepläne der US-Amerikaner

Eine aktuelle Umfrage von Airbnb in den USA ergab, dass ein Großteil der Befragten 2021 in ihrem Urlaub viel Zeit mit der Familie verbringen möchte. Auch bei den US-Amerikanern spielen Sicherheit, Komfort sowie eine gewohnte Umgebung eine wichtige Rolle bei zukünftigen Reisen. Daher wollen in diesem Jahr 56 Prozent innerhalb der USA verreisen. Denn das Reisen fehlt den Amerikanern, laut der Umfrage derzeit am meisten.

Report: 2021 Will Be the Year of Meaningful Travel (airbnb.com)

Quelle: Airbnb

 

Zahlen Daten Fakten 2019 der Deutschen Zentrale für Tourismus

Der Incoming-Tourismus in Deutschland erreichte im letzten Jahr erneut ein Rekordergebnis, das Zehnte in Folge. 2019 wurden 89,9  Mio. internationale Übernachtungen erreicht. Einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse, die Entwicklung der einzelnen Quellmärkte, die Entwicklung der einzelnen Segmente sowie eine Prognose zum Imcoming Tourismus beinhaltet die von der Deutschen Zentrale für Tourismus veröffentlichte Broschüre „Zahlen Daten Fakten 2019“.

Download PDF

Quelle: Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

 

Worldwide Travel Trends 2020

Eine jährlich von IPK International erstellten Studie, die von der ITB Berlin in Auftrag gegeben wurde.

Download PDF

Quelle: IPK International; Copyright ©2020 Messe Berlin GmbH

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