Aktuelle Mafo-Infos

Aktuelle Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) finden Sie hier.

Auf dieser Seite werden derzeit relevante Studien und Ergebnisse zu den Auswirkungen der Corona-Krise veröffentlicht:

29.05.2020

European Tourism – Trends & Prospects Q1 / 2020

Zentrale Ergebnisse

Es wird davon ausgegangen, dass der internationale Reiseverkehr 2020 um 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen wird (Rückgang von insgesamt 577 Millionen Reisen)

Die Hälfte des weltweiten Besucherrückgangs entfällt mit 287 Millionen internationalen Ankünften weniger auf europäische Reiseziele, hier allen voran in Frankreich, Italien und Spanien

Eine vollständige Erholung auf Vorkrisenniveau wird erst 2023 erwartet

Für Januar-März 2020 werden zweistellige Rückgänge erwartet

Die strengen europäischen Reisebeschränkungen wirken sich auf den internationalen Ein- und Ausreiseverkehr und den Binnentourismus aus. Binnentourismus – voraussichtlicher Rückgang um 23 Prozent, schnellere Erholung.  Beim Langstreckentourismus werden die stärksten und längsten Auswirkungen erwartet

Weiter ist mit einer Veränderung der Nachfrage über die Reisebeschränkungen hinaus zu rechnen

Abhängigkeit der Auswirkungen der Pandemie auf die Tourismuswirtschaft in Europa sind von Dauer der Reisebeschränkungen insgesamt abhängig

https://www.kompetenzzentrum-tourismus.de/wissen/studien/379-european-tourism-trends-prospects-q1-2020

Quelle: European Travel Commission (ETC); Kompetenzzentrum Tourismus

 

29.05.2020

ZDF-Politbarometer: Sorgen um die Wirtschaft im Vordergrund

61 Prozent der Befragten sorgt sich in der derzeitigen Krise um die wirtschaftlichen Folgen. Das sind deutlich mehr als die 33 Prozent, die sich um die gesundheitlichen Folgen Sorgen machen.

Bei der Frage nach der Sommerurlaubsplanung geben 31 Prozent an, in Deutschland Urlaub machen zu wollen. Lediglich 13 Prozent möchten im Sommer ins europäische Ausland, ein Prozent außerhalb Europas verreisen. Keinen Urlaub machen zu wollen, geben 37 Prozent an und 18 Prozent sind noch unschlüssig.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/politbarometer-coronavirus-wirtschaft-100.html

Quelle: ZDF (Mainz), Durchführung: Forschungsgruppe Wahlen

 

27.05.2020

So planen die Deutschen ihren Urlaub im Corona Jahr 2020

Laut der Studie hatte 2020 beinahe jeder Zweite Urlaubspläne und mind. einen Urlaub bereits gebucht. Ungefähr ein Drittel davon wartet nun erstmal ab, wie sich die Situation und die weiteren Maßnahmen entwickeln.

10 Prozent haben zwar für 2020 noch nichts gebucht, planen aber eine Reise. Jedoch wartet auch hier der Großteil mit der Buchung erstmal die weiteren Entwicklungen ab.

Die Ergebnisse sind unter dem folgenden Link abrufbar:

https://www.presseportal.de/pm/63229/4593583

Quelle: Studie des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag von CosmosDirekt

 

19.05.2020

ReisePuls Deutschland 2020 – So reisen die Deutschen im Corona-Sommer

Bevölkerungsbefragung zum Reiseverhalten und zur Reisenachfrage in Deutschland; Stichprobe: n = 1.001, national repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Bundesland, ab 18 Jahren. Durchführung im Mai 2020

Reiselust der Deutschen

Etwa die Hälfte der Deutschen hat Lust auf Reisen. Ob diese dann auch tatsächlich reisen werden, ist derzeit noch ungewiss. Gar keine Lust zu reisen gaben 17 Prozent an.

Reiseplanung

26% der Deutschen beschäftigen sich momentan überhaupt nicht mit Reisen und warten erstmal die weitere Entwicklung ab. Knapp 30 Prozent ist in der Inspirationsphase und beschäftigt sich mit dem Thema Reisen. Lediglich 15 Prozent plant ganz konkret.

Voraussetzung für eine Reise

Lediglich 17 Prozent wollen derzeit nach den ersten Lockerungen wieder reisen. 50 Prozent reist erst wieder, wenn die Angebote vor Ort wieder nahezu voll zur Verfügung stehen und lediglich Hygiene- und Distanzregeln eingehalten werden müssen.

Einfluss auf die Reiseentscheidung

Als wichtigster Faktor gilt hier der Schutz vor Ansteckung, Sicherheit spielt hier eine große Rolle sowie flexible Stornierungsmöglichkeiten. Auch die Infektionszahlen haben einen großen Einfluss auf die Reiseentscheidung. Dahingegen ist der Preis der Reise weniger wichtig.

Akzeptanz von Einschränkungen

Die Einhaltung von Hygienevorschriften, Regelungen bei den Essenszeiten, Schnelltests bei Einreise und Fieber messen vor Ort haben noch eine vergleichbar hohe Akzeptanz. Bei der Vorlage eines negativen Corona-Tests, der Nutzung einer Tracking App oder Maskenpflicht ist die Akzeptanz z.T. deutlich geringer.

Reiseziele der Deutschen

Etwa die Hälfte der Deutschen kann sich vorstellen, bei der nächsten Reise Urlaub in Deutschland zu machen. 46 Prozent kann sich das europäische Ausland als nächstes Reiseziel vorstellen. Innerhalb Deutschlands sind die TOP Reiseziele: Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Die Corona-Pandemie hat daran nichts geändert.

Reisezeit

Die TOP-Reisezeiten sind der September und allgemein der Herbst 2020 mit jeweils knapp über 30 Prozent, die eine Reise in diesem Zeitraum planen. Knapp 11 Prozent plant im Winter zu verreisen, im Frühjahr 2021 planen das derzeit rund 10 Prozent.

https://www.destinet.de/reisepuls-deutschland

Quelle: ReisePuls Deutschland von destinet.de durchgeführt

 

18.05.2020

Auswirkungen der Corona-Krise auf den Deutschlandtourismus – Update Mai 2020

Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr e.V. (DWIF) hat ein Update der Ergebnisse zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Deutschlandtourismus veröffentlicht:

Für die Monate März, April und Mai 2020 ist mit Umsatzeinbußen von ca. 35 Mrd. Euro in den deutschen Destinationen zu rechnen. Der Anteil des Tagestourismus daran liegt bei fast 60 Prozent.

Der Marktanteil der drei Monate am Gesamtjahr beträgt circa 24 Prozent.

Übernachtungen: Hier liegt der Marktanteil für die Monate März, April und Mai in Deutschland zwischen 20 und 25 Prozent und gibt somit eine Orientierung für die zu erwartenden Nachfrageausfälle nach aktuellem Stand. Die Schätzungen gehen demnach in diesem Zeitraum von Umsatzausfällen von ca. 15 Mrd. Euro in Deutschlands Destinationen aus.

Tagestourismus: In diesem Segment werden sich die Umsatzausfälle nach den vorläufigen Schätzungen des DWIFs für März, April und Mai auf rund 20 Mrd. Euro belaufen.

Die Ergebnisse sind unter dem folgenden Link abrufbar:
https://www.dwif.de/news-events/corona-kompass.html

Quelle: Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr e.V. (DWIF)

 

18.05.2020

Reisen in Zeiten von Corona

Ergebnisse zu den Maßnahmen, die in den Beherbergungsbetrieben und Urlaubsregionen erfüllt sein müssen, dass Gäste dort einen Urlaub verbringen

Download PDF

Quelle: Bayerisches Zentrum für Tourismus; GfK

 

15.05.2020

Reisen in Zeiten von Corona – Übersicht der wichtigsten Ergebnisse

Repräsentative Online-Befragung des Bayerischen Zentrums für Tourismus zusammen mit der GfK. Befragt wurden 1.011 Personen in Deutschland im Zeitraum 7.-12.5.2020

Bei der Frage, ob man nach der Aufhebung der Reisebeschränkungen innerhalb Deutschlands verreisen würde (unter Einhaltung der Vorgaben) antworteten zwar lediglich 26,2% mit „Ja“. Aber immerhin 44,7% warten erstmal ab, d.h. diese sind noch unentschlossen.

26,2% möchten schnellstmöglich wieder verreisen

44,7% nein zunächst nicht, erstmal abwarten

29,1% wollen dieses Jahr nicht verreisen

Gründe (Auswahl), erstmal nicht bzw. überhaupt nicht zu verreisen:

Für 35,1% passen die Vorgaben nicht zu den Vorstellungen eines Urlaubs

31,7% haben keine Lust / kein Interesse zu verreisen

24,5% haben erstmal kein Geld für Urlaub

22,7% haben Angst vor Infektionen

4,8% machen keinen Urlaub in Deutschland

Aktivitäten im Urlaub, die wichtig sind, nach Aufhebung der Reisebeschränkungen (TOP6):

Frische Kraft sammeln, auftanken – 58,7%

Sonne, Wärme, schönes Wetter haben – 57,3%

Entspannung, keinen Stress haben – 57,2%

Natur erleben – 55,5%

Zeit füreinander haben – 55,3%

Abstand zum Alltag gewinnen – 53,6%

Urlaubsreisen, die bevorzugt werden für den nächsten Deutschland-Urlaub (TOP5):

Erholungs-/Entspannungsurlaub – 39,7%

Natururlaub – 37,5%

Badeurlaub / Strandurlaub – 33,9%

Familienurlaub – 29,4%

Städtereise – 28,4%

Bevorzugte Unterkünfte / Verkehrsmittel:

Fewo / Ferienhaus ist mit 25,9% mit Abstand die beliebteste Unterkunftsart. Dann folgen kleine Hotels (14,1%) und mittelgroße Hotels (15,5%).

Am stärksten bevorzugt wird der PKW (70,6%), der Zug liegt bei 9,7%, der Bus bei nur noch 2,0%.

Das Ranking der Urlaubsreiseziele innerhalb Deutschlands nach den Lockerungen bleibt nahezu gleich:

Bayern – 23,7%

Mecklenburg-Vorpommern – 18,7%

Schleswig-Holstein – 14,0%

BW – 11,7%

NRW – 11,0%

Quelle: Bayerisches Zentrum für Tourismus e.V. / GfK

 

04.05.2020

Aktuelle Ergebnisse des dwif-Tagesreisenmonitors

Key Facts:
Einbruch des Tagestourismus um bis zu 70 Prozent aufgrund der deutschlandweit verhängten Ausgangsbeschränkungen im März. Somit sind auch die Ausgaben stark eingebrochen.

• Bei den Aktivitäten erlebt die „Spazierfahrt“ als fast einzige Möglichkeit der Aktivität im März eine Renaissance.
• Reduzierung der zurückgelegten Distanz – Aktivitäten finden im näheren Umfeld statt.
• Bei Tagesauflügen mit Aufenthalten in der Natur ist der Anteil stark angestiegen.
• Jedoch ist trotz Verschiebungen bei den Aktivitäten (mehr Ausflüge in die Natur) die absolute Zahl der Tagesausflüge gesunken.
• Der jährliche Tagesreisenumsatz von 100 Mrd. Euro in Deutschland wird nicht mehr erreicht werden, durch Wegfall vieler Aktivitäten, Beschränkungen etc.

https://www.dwif.de/news/item/corona-kompass-tagesreisenmonitor.html

Erhebung von Marktdaten zum Tagestourismus über ein deutschlandweites Online-Panel. (Tagesausflüge und Tagesgeschäftsreisen aus ca. 15.600 Interviews mit Deutschen zwischen 14 und 75 Jahren). Quelle: dwif

 

28.04.2020

DZT – Zahlen, Daten & Prognosen in Covid-19 Zeiten

Die von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) aufbereitete Übersicht zeigt die aktuelle Entwicklung der weltweiten Flugankünfte und Flugbuchungen, ein Status Quo sowie Mindset für zukünftige Reisen sowie Einschätzungen zur weiteren Entwicklung. Auch die Recovery-Szenarien des Kompetenzzentrum für Tourismus beinhaltet die Präsentation.

Die von der UNWTO korrigierte Prognose für das Reisejahr 2020 geht nun von einem Rückgang der internationalen Ankünfte weltweit von minus 20 bis minus 30 Prozent aus. Nach Einschätzungen des IPK World Travel Monitors wird für das Jahr 2020 mit insgesamt minus 20 Prozent weniger Reisen weltweit gerechnet. Davon sind alle Kontinente betroffen. Asien, so prognostiziert die IPK, wohl nicht stärker als Europa.

In Europa werden laut Oxford /Tourism Economics die größten prozentualen Rückgänge bei den Ankünften aus China verzeichnet werden. Auch wird hier eine raschere Erholung der Reisen zu Nahzielen ab 2021 erwartet.

https://corona-navigator.de/wissen/aktuelle-studien-und-fakten/dzt-uebersicht-ueber-zahlen-daten-und-prognosen-in-zeiten-von-covid-19/

Quelle: © Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., Stand 23.04.2020

Quelle: https://corona-navigator.de

 

23.04.2020

Im Recovery-Check #2 des Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes wird für den Binnentourismus in Deutschland eine deutlich frühere Erholung als für den internationalen Tourismus erwartet. Die einzelnen Szenarien sowie die jetzt differenzierte Einschätzung sind über den folgenden Link abrufbar:

https://corona-navigator.de/wissen/themen-analysen/recovery-check-2-binnentourismus-erholt-sich-deutlich-frueher-als-der-internationale-tourismus/

Quelle: Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes, Corona-Navigator

 

09.04.2020

Der Recovery-Check (neue Szenario-Analyse des Kompetenzzentrums Tourismus) untersucht die Erholungspotentiale für die deutsche Tourismuswirtschaft. Dabei ist das wichtigste Ergebnis, dass mit der Belebung des touristischen Geschäfts in allen Sektoren nicht vor Ostern 2021 zu rechnen ist. Normalisieren soll sich das touristische Geschäft voraussichtlich zwischen September 2021 und schlimmstenfalls Herbst 2023.

Download PDF

Quelle: Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes, Corona-Navigator

 

01.04.2020

Ergebnisse zum Thema “Corona bedroht klassische Tourismusziele”

Die Ergebnisse sind unter dem folgenden Link abrufbar:

https://www.dbresearch.de/servlet/reweb2.ReWEB?rwsite=RPS_DE-PROD&rwobj=ReDisplay.Start.class&document=PROD0000000000505592

Quelle: Deutsche Bank Research

 

01.04.2020

Neue Studie zum Thema, wie die Welt nach Covid aussehen wird (in engl. Fassung)

Die Ergebnisse sind unter der folgenden Seite des BMWi abrufbar:

https://corona-navigator.de/wissen/

Quelle: BMWi Corona-Navigator; by Alex Kremer & Douglas Quinby; Arival, the Destination Voice

 

31.03.2020

Neue Studie von Roland Berger zum Thema “Wachstum der Weltwirtschaft fällt ab – Welche Branchen sind besonders betroffen?” (in engl. Fassung)

Die Ergebnisse sind unter der folgenden Seite des BMWi abrufbar:

https://corona-navigator.de/wissen/

Quelle: BMWi Corona-Navigator; Roland Berger, 30.03.2020; Update vom 26.03.2020

 

24.03.2020Erste Einschätzungen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Deutschlandtourismus

Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr e.V. (DWIF) hat in einer aktuellen Analyse erste Einschätzungen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Deutschlandtourismus untersucht, die die Hochrechnung über Umsatzeinbußen, die Entwicklungen der einzelnen Segmente sowie eine Einschätzung zur Regenerationsgeschwindigkeit beinhaltet.

Die Ergebnisse sind unter dem folgenden Link abrufbar:

https://www.dwif.de/news-events/corona-kompass.html

Quelle: Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr e.V. (DWIF)

 

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