Aktuelle Mafo-Infos

Aktuelle Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) finden Sie hier.

Auf dieser Seite werden derzeit relevante Studien und Ergebnisse zu den Auswirkungen der Corona-Krise veröffentlicht:

14.10.2020

Corona dämpft deutschen Incoming-Tourismus längerfristig

Laut der aktualisierten Studie von Tourism Economics, die die Deutsche Zentrale für Tourismus in Auftrag gegeben hat, wird die Recovery-Phase länger andauern als bisher angenommen. Die Studie befasst sich mit dem Einfluss der Pandemie auf die 19 wichtigsten Quellmärkte Deutschlands.

  • Rückgang der internationalen Übernachtungszahlen für 2020 um 51,2 Millionen (Stand Anfang Oktober). Im Juni rechnete man noch mit einem Rückgang um 46,2 Mio.
  • Erreichung des Vorkrisenniveau erst 2024 und nicht bereits Ende 2023. Für Ende 2023 wird nach den aktuellen Daten nur eine Erholung von rund 86 Prozent des Niveaus von 2019 erwartet.
  • Schnellere Erholung der europäischen Quellmärkte
  • Langsamere Erholung des Geschäftsreisetourismus im Vergleich zu den Freizeitreisen

PM _DZT_Studie

Quelle: Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT)

 

13.10.2020

Generation 50plus bleibt reisefreudig

Laut einer aktuellen Studie von YouGov im Auftrag von trendtours Touristik bleibt die Reiselust der Best Ager trotz der Corona-Pandemie ungebrochen. Für 2021 planen 61 Prozent der Befragten eine Urlaubsreise. Bei der Verteilung nach Reisezielen gaben die meisten Teilnehmer (56 Prozent) an, im nächsten Jahr ins Ausland zu verreisen, 35 Prozent möchten innerhalb Deutschlands verreisen.

https://www.presseportal.de/pm/133410/4732329

Quelle: Umfrage des Markforschungsinstituts YouGov im Auftrag von trendtours Touristik

 

 

28.09.2020

Welche Destinationen konnten im Sommer trotz Corona punkten? Wen trifft die Krise weiterhin sehr stark?

Analyse der Entwicklung der aktuellen Juli-Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Das Ergebnis: Die Entwicklung in den Destinationen in Deutschland verläuft sehr unterschiedlich. Einige Regionen konnten vom Trend zum Urlaub im eigenen Land profitieren, andere dagegen nicht. Auch bei den verschiedenen Unterkunftsarten ist eine sehr unterschiedliche Entwicklung festzustellen.

https://www.dwif.de/news/item/corona-kompass-tourismus-statistik-sommerranking.html

Quelle: dwif-Consulting GmbH

 

25.09.2020

The travel industry turned upside down: Insights, analysis, and actions for travel executives

Eine Auswertung von Skift und McKinsey & Company, bestehend aus Analysen und sekundären Datenquellen, verdeutlicht nochmals, dass der internationale Erholungsprozess im Tourismus davon abhängt, wie die Verbreitung und Eindämmung der Pandemie verläuft. Dabei kann der Verlauf sowohl segmentspezifisch wie auch regional unterschiedlich sein.

Zentrale Ergebnisse sind, dass die Reisenachfrage vor allem in Ländern mit einem niedrigen Infektionsgeschehen langsam wieder steigt. Der Binnentourismus dabei eine bessere Erholung als der internationale Tourismus erfährt. Anhaltende Restriktionen bremsen weiterhin die vorhandene Reiselust. Die einzelnenTourismussektoren sind dabei unterschiedlich betroffen. Einzelne Faktoren gewinnen an Bedeutung, das Buchungsverhalten der Gäste verändert sich.

https://www.kompetenzzentrum-tourismus.de/wissen/studien/400-the-travel-industry-turned-upside-down-insights-analysis-and-actions-for-travel-executives

Quelle: Kompetenzzentrum Tourismus; Skift Research, McKinsey & Company

 

15.09.2020

Corona-Pandemie Stornierungswelle, Corona-Auflagen und Ungewissheit größte Hürden

Urlaub im eigenen Land und individuelle Unterkunftsformen wie Ferienhäuser und Ferienwohnungen stehen für viele Reisende in diesem Jahr im Fokus. Dennoch wurde auch die Ferienhausbranche durch die Corona-Pandemie hart getroffen. Das bestätigt eine aktuelle Online-Umfrage des Deutschen Ferienhausverbands e. V. Laut den Anbietern liegen bei 60 Prozent der Nettoumsatz bis einschließlich Juli 2020 unter den Vorjahresergebnissen. Besonders der Ausfall der Ostersaison führte zu hohen Buchungseinbußen.

Die Krise hat zu Veränderungen beim Verhalten der Gäste geführt. Gäste von Ferienhäusern wünschen sich vor allem flexible Stornobedingungen. Neben der autarken Unterkunftsform ist auch die individuelle Anreise mit dem Auto weiter wichtig. Gebucht wird derzeit kurzfristig, da die jeweils aktuelle Situation abgewartet wird.

https://www.deutscher-ferienhausverband.de/corona-pandemie-stornierungswelle-corona-auflagen-und-ungewissheit-groesste-huerden/

Quelle: Deutscher Ferienhausverband e.V., Berlin

 

14. 09.2020

travelcircus: Der große Urlaubs-Check 2020: So verändert Corona das Reiseverhalten

2020 war der Urlaub im eigenen Land sehr beliebt. Die beliebtesten Urlaubsregionen der Deutschen waren der Bodensee, die Ostsee sowie die Nordsee. Bei den Unterkunftsarten sank aufgrund der Pandemie die Nachfrage für Hotels. Gründe dafür könnten u.a. sein, dass Großstädte dieses Jahr eher gemieden werden. Dagegen wachsen Ferienhäuser und Ferienwohnungen um mehr als die Hälfte.

https://www.travelcircus.de/urlaubsziele/corona-urlaubs-check-2020/

Quelle: Travelcircus GmbH, Berlin

 

10.09.2020

Sommerurlaub in Zeiten von Corona: Drei von vier Deutschen wollten auch in diesem Jahr nicht auf eine Auszeit verzichten

Laut einer aktuellen Umfrage von Urlaubspiraten.de unter 3.060 NutzerInnen des Portals, haben drei von vier Usern trotz der Pandemie diesen Sommer einen Urlaub gemacht, mehr als 45 Prozent im eigenen Land. Dabei war Sonne am Strand genießen das beliebteste Urlaubsmotiv, gefolgt von Städtetrips und Urlaub in den Bergen. Bei der Anreise war mit großem Abstand das Auto das beliebteste Transportmittel.

Der Ausblick auf das restliche Jahr ist laut der Umfrage positiv. 54 Prozent planen in diesem Jahr noch eine weitere Reise. Von denjenigen, die 2020 nicht mehr reisen möchten, planen 32 Prozent sich Anfang 2021 eine Auszeit zu nehmen. 68 Prozent planen erst im nächsten Frühjahr zu verreisen.

https://www.lifepr.de/inaktiv/holidaypirates-gmbh/Sommerurlaub-in-Zeiten-von-Corona-Drei-von-vier-Deutschen-wollten-auch-in-diesem-Jahr-nicht-auf-eine-Auszeit-verzichten/boxid/814495

Quelle: HolidayPirates GmbH

 

01.09.2020

Airbnb veröffentlicht Herbst-Reisetrends

Laut Airbnb sind nach den Buchungen / Suchanfragen der Nutzer ländliche Regionen und Unterkünfte weiter beliebt. Auch das Interesse an Städten nimmt wieder zu. Themen wie Spontanität und Flexibilität werden für Gäste wichtiger. Darüber hinaus werden längere Aufenthalte gesucht. Bei den Unterkünften liegt der Fokus stark darauf, welche Ausstattungsmerkmale vorhanden sind.

https://news.airbnb.com/de/airbnb-veroffentlicht-herbst-reisetrends/

Quelle: Airbnb, Hamburg

 

August 2020

appinio: Travel-Report: Das Reiseverhalten der Deutschen 2020

Neue Befragungsergebnisse des Marktforschungsinstituts Appinio zur Veränderung des Reiseverhaltens der deutschen Bevölkerung durch COVID-19. Stichprobe: 1.000 Personen aus Deutschland, Alter zwischen 16 und 65 Jahren (repräsentativ für die Gesamtbevölkerung), Mobile-/Online-Umfrage.

Kernergebnisse:

Fast die Hälfte der Deutschen stimmt der Aussage zu, dass die Zukunft des Reisens immer mehr in Deutschland liegt.

Davon, dass die Corona-Krise auch über 2020 hinaus das Reiseverhalten verändern wird, geht jeder zweite Deutsche aus.

43 Prozent denken, dass es in Zukunft weniger Geschäftsreisen geben wird.

Eine größere Bedeutung sollen laut der Umfrage nachhaltiger Tourismus und regionale Angebote bekommen.

Verschiebungen bei der Wahl der Unterkunft: Ferienwohnungen vor Hotels

Bereitschaft für Zusatzangebote extra zu bezahlen steigt, z.B. für ein kostenloses Storno oder die Rückholung im Falle eines Lockdowns.

https://www.appinio.com/de/blog/travelreport_so_reist_deutschland_2020

Quelle: Appinio GmbH, Hamburg, August 2020

 

 

10.08.2020

Von Vorsicht und Reiselust: Trendumfrage im Juli 2020

Bei der Trend-Umfrage, an der sich das Institute for Aviation and Tourism in Kooperation mit Amadeus beteiligt hat, wurden etwa 300 Teilnehmer befragt.

Kernergebnisse:

Flexibilität wird derzeit als äußerst wichtig erachtet
Gründe für die aktuell geringe Reisebereitschaft sind bei den Nicht-Reisenden vor allem die Sorge von nicht erstattungsfähigen Stornierungen, noch vor Einreise- und Quarantäne-Bestimmungen.

Bedeutung von Individualität hat während der Pandemie deutlich zugenommen

Beim Verkehrsmittel ist das Auto, aufgrund der dadurch möglichen Kontaktvermeidung, am beliebtesten.

Älteren Reisenden ist die Möglichkeit der Kontaktvermeidung sowie Hygiene-Konzepte wichtiger als der Preis oder attraktive Verbindungen.

Anders bei den Jüngeren. Hier ist eine attraktive Reiseverbindung immer noch am wichtigsten.

Kontaktloses Reisen und die Digitalisierung haben durch Corona einen Schub bekommen

Bedenken rücken seit der Pandemie offensichtlich mehr in den Hintergrund. Das könnte eine Chance für die Branche sein.

https://amadeus.com/de/insights/blog/trendumfrage-juli-2020?utm_campaign=202008%20NECSE%20ACO%20GER%20EML%20DE%20Blog%20Update_Von%20Vorsicht%20und%20Reiselust&utm_medium=email&utm_source=Eloqua

Quelle: Institute for Aviation and Tourism &  Amadeus

 

29.07.2020

Umfrage zum Thema: Deutsche möchten trotz Corona ins Ausland reisen

Die Auslandsreiselust der Deutschen ist laut einer Sonderumfrage von IPK International trotz eines fehlenden Impfstoffs hoch. Lediglich innerhalb Deutschlands zu verreisen, können sich laut der Umfrage derzeit 20 Prozent vorstellen. Das höchste Sicherheitsimage haben derzeit Auto-Reisen und der naturorientierte Urlaub.

https://www.presseportal.de/pm/6600/4665006

Quelle: IPK International und ITB Berlin

 

Juli 2020

Reisen in Zeiten von Corona

Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus e.V. / Befragungszeitraum: 2.7.-14.07.20 / Stichprobe: 2.022 Personen

Reiseerfahrung innerhalb Deutschlands in den Monaten Mai und Juni 2020

14 Prozent der Deutschen haben im Mai und Juni in Deutschland Urlaub gemacht.

86 Prozent haben in diesem Zeitraum keine Urlaubsreise unternommen.

Die 5 meistbesuchten Bundesländer waren: Bayern, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein.

Bei der gebuchten Unterkunftsart dominierte mit 33 Prozent die Fewo / das Ferienhaus. Dann folgen die Übernachtungen bei Familie / Freunden / Bekannten (15 Prozent) und in mittelgroßen / kleinen Hotels (jeweils 14 Prozent). Der Campingplatz liegt mit 9 Prozent dahinter.

Trotz Hygiene- und Schutzmaßnahmen hat 87 Prozent der Befragten der Urlaub „sehr gut“ oder „gut“ gefallen, nur 3 Prozent hat es „gar nicht“ oder „weniger gefallen“.

Reiseabsichten nach Aufhebung der Reisebeschränkungen in Europa

27 Prozent wollen innerhalb Deutschlands verreisen

17 Prozent wollen ins europäische Ausland

23 Prozent warten erstmal ab

33 Prozent reisen 2020 nicht mehr

Die Reisebereitschaft ist in Familien bzw. Haushalten mit Kindern bis 15 Jahre höher, als in Haushalten ohne Kinder.

Bei den Personen, die beim nächsten Urlaub innerhalb Deutschlands verreisen möchten, möchten 21 Prozent nach Bayern, 18 Prozent nach Mecklenburg-Vorpommern, 15 Prozent nach Niedersachsen, 13 Prozent nach Schleswig-Holstein und 8 Prozent nach Baden-Württemberg. Auch hier dominieren die südlichen Bundesländer und die Küstenländer.

Bei den Gründen, erstmal nicht zu verreisen, geben 45 Prozent an, dass das Tragen von Gesichtsmasken nicht zu ihren Urlaubsvorstellungen gehört. 37 Prozent haben derzeit kein Interesse / keine Lust zu verreisen. Angst vor einer Infektion mit dem Virus haben 30 Prozent.

Bei denjenigen, die dieses Jahr nicht mehr vereisen möchten, ist der Hauptgrund das fehlende Budget für einen Urlaub. Angst vor einer Infektion mit dem Virus haben 21 Prozent.

Als wichtigste Anforderungen vor Ort werden für einen Urlaub werden weiterhin genannt:

Das Einhalten der Abstandsregeln (24 Prozent), Tragen von Gesichtsschutz (19 Prozent) und die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln (13 Prozent)

Bei den Urlaubsarten für den nächsten Urlaub in Deutschland führen Erholung (39 Prozent) Natururlaub (34 Prozent) und Familienurlaub (28 Prozent) das Ranking an.

https://bzt.bayern/umfrage-juli-2020-reiseverhalten-corona-krise/

Quelle: Bayerisches Zentrum für Tourismus e.V.

 

27.07.2020

Tagesreiseverhalten der Deutschen in Zeiten der Corona-Krise

Kernergebnisse:

Phasenweise fanden nur 33 Prozent der Tagesausflüge im Vergleich zu den Vorjahren statt.

Bedingt durch das gute Wetter jedoch kein kompletter Stillstand bei den Tagesausflügen.

Der private Tagestourismus verzeichnet nach ersten Lockerungen wieder einen kontinuierlichen Anstieg.

Veränderungen sind bei den Aktivitäten zu erkennen: Zuwächse verzeichneten die folgenden Aktivitäten: Wandern/Radfahren, der Besuch von Naturattraktionen sowie Erholungs-/Spazierfahrten.

Aktivitäten fanden, bedingt durch die Krise, auf kürzeren zurückgelegten Distanzen zwischen Wohnort und Zielgebiet statt.

Bedingt durch die veränderten Ausflugsaktivitäten wurden auch weniger Ausgaben getätigt.

https://www.dwif.de/news/item/corona-kompass-tagesreisenmonitor-halbjahr.html

Quelle: dwif-Consulting GmbH, München

 

Juli 2020

Studie: Reisen nach dem Ausbruch von Covid 19

In einer repräsentativen Studie zum Thema „Reisen nach dem Ausbruch von Covid-19“ wurde von Allianz Partners jetzt untersucht, wie sich das Reiseverhalten der Deutschen 2020 verändert hat. Dafür wurden Anfang Juli 2020 insgesamt 500 Deutsche ab 18 Jahren befragt.

Kernergebnisse:

Die Corona-Pandemie stellt die Branche vor große Herausforderungen

Dennoch: Die Lust der Deutschen auf das Reisen ist weiterhin groß

Änderungen im Reiseverhalten: Urlaub daheim ist im Trend – Vor Corona machten ungefähr ein Drittel Urlaub in Deutschland, mittlerweile planen das 61 Prozent. Rund 10 Prozent plant einen Urlaub in Baden-Württemberg

Auto wird dem Flugzeug vorgezogen

Generell geht die Sicherheit geht vor

Weniger Geld für den Urlaub wollen rund 35 Prozent der Deutschen ausgeben

Offen ist noch, welche der Entwicklungen langfristig bestehen bleiben

https://hans.campaign-view.eu/ua/viewinbrowser?od=2ce25836c431ef5f4ab163cc12b8fe5ec&rd=1517b42d071482f&sd=1517b42d0712439&n=11699e4bebee684&mrd=1517b42d071242b&m=1&fbclid=IwAR1DBZsLbA48HSs1tkoEulgURtpS7XcVO1fR9cIXaMDGpqCAeY2Dmb-nNHA

Quelle: Allianz Partners

 

24.07.2020

McKinsey: Ready for check-in

McKinsey hat in Zusammenarbeit mit Trivago Trends, wie die Branche mit den Nachfrageveränderungen bedingt durch Corona umgehen sollte, analysiert.

Kernergebnisse:

Vertrauen bei den Reisenden kehrt langsam zurück

Zu erkennen ist ein Trend zu Inlandsreisen bei den Deutschen

Aber auch europäische Nachbarländer wie Niederlande und Österreich sind beliebt und gewinnen an Vertrauen

Last-Minute-Buchungen gewinnen an Bedeutung

Längere Reisen (7+ Aufenthaltstage) gewinnen an Popularität

Naturnahe Reiseziele stehen im Fokus

https://www.mckinsey.com/industries/travel-logistics-and-transport-infrastructure/our-insights/ready-for-check-in-lessons-from-the-german-travel-recovery?cid=other-eml-alt-mip-mck&hlkid=76d925066ac04cc689f4a591b24bca70&hctky=12230952&hdpid=e3d36ee4-8b92-4c16-bc7a-c0b700d1e5db#

Quelle: McKinsey & Company mit Unterstützung von Trivago

 

Juli 2020

Weniger Reiseplanung in Europa

Die von Redfield & Wilton Strategies Ende Juni durchgeführten Umfragen deuten darauf hin, dass die Öffentlichkeit in Frankreich, Deutschland und Italien weiter Bedenken hat, in den Sommerferien ins Ausland zu reisen. In den beiden Ländern Frankreich und Deutschland ist seit Mai ein Rückgang bei denjenigen zu verzeichnen, die im Sommer planen, ins Ausland zu reisen. In Frankreich ging der Wert von 17 Prozent auf 12 Prozent zurück, in Deutschland von 26 Prozent auf 17 Prozent. Italiens Wert, auf deutlich niedrigerem Niveau, blieb stabil bei 12 Prozent.

https://redfieldandwiltonstrategies.com/fewer-planning-to-travel-in-europe-despite-more-thinking-it-is-safe/

Quelle: Redfield & Wilton Strategies, London, erschienen am 07.07.2020

 

17.07.2020

Recovery-Check #3 des Kompetenzzentrums Tourismus

Mit dem Recovery-Check, einer Szenario-Analyse des Kompetenzzentrum Tourismus, werden die Erholungspotentiale für die Tourismuswirtschaft in Deutschland untersucht. Die wahrscheinliche Dauer der einzelnen Phasen sowie die zu erwartenden Umsätze wurden auf Basis relevanter Veröffentlichungen, Studien, Analysen zum Vergleichszeitraum 2019 ermittelt. Es gibt dabei drei Betrachtungen: Eine optimistische, eine realistische und eine pessimistische Betrachtung. Die neuste Version des Recovery-Check #3 steht auf der Seite des Kompetenzzentrum Tourismus zum Download bereit:
https://www.kompetenzzentrum-tourismus.de/wissen/insights/388-recovery-check-3-die-vitalisierung-des-tourismus-hat-begonnen

 

Quelle: Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes

 

Juli 2020

Quartalsbericht “European Tourism: Trends & Prospects” Q2/2020

– Reisen nach Europa im Jahr 2020 voraussichtlich um 54 % niedriger als 2019.

– Laut der UNWTO hat die COVID-19-Pandemie zwischen Januar und April 2020 einen Rückgang der internationalen Touristenankünfte um 44 % verursacht.

– Die jüngste Bewertung der OECD (aktualisiert am 2. Juni) geht von einem Rückgang der internationalen Tourismuswirtschaft von 60-80 % im Jahr 2020 aus, abhängig von der Dauer der Krise und der Geschwindigkeit, mit der sich Reisen und Tourismus erholen.

European Tourism Trends an Prospects Q2/2020

Quelle: EUROPEAN TOURISM: TRENDS & PROSPECTS Quarterly report (Q2/2020)

 

Juli 2020

Appinio Travel Report

Der Bericht untersucht u.a. den Einfluss von Corona auf das Reiseverhalten sowie Deutschland als Urlaubsdestination. 50 Prozent gaben demnach an, dass die Krise das Reiseverhalten in Deutschland auch über 2020 hinaus verändern wird. 48 Prozent sprachen sich dafür aus, dass die Deutschen zukünftig mehr Urlaube in Deutschland machen werden. Bei der Unterkunftswahl waren bislang Hotels am beliebtesten. Mittlerweile steht die Ferienwohnung auf Platz 1.

Innerhalb Deutschlands wollen 66 Prozent ans Meer fahren, 13 Prozent in eine Stadt, 11 Prozent in die Berge. Wichtigstes Verkehrsmittel ist der eigene PKW.

Appinio-Travelreport

Quelle: appinio Travel Report

 

Juli 2020

ReisePuls Deutschland 2020

Bevölkerungsbefragung zum Reiseverhalten und zur Reisenachfrage in Deutschland; national repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Bundesland, ab 18 Jahren. Erste Durchführung im Mai 2020

Worauf die Deutschen im Corona-Urlaub nicht verzichten wollen

An das Angebot gibt es klare Anforderungen. Auf Gastronomie, Strand und Sehenswürdigkeiten wollen die Deutschen im Urlaub nicht verzichten genauso wie auf Wandern und Radfahren. Theater / Oper, Nachtleben und Feste sind derzeit für viele verzichtbar.

Informations- und Kommunikationskanäle vor Reiseantritt

Webseiten der Unterkunft oder des Reiseziels und große Buchungsplattformen führen das Ranking an. Als analoger Kanal kann da nur die persönliche Empfehlung mithalten. Differenziert nach Altersgruppen ist zu erkennen, dass die Sozialen Medien bei den unter 29-Jährigen eine größere Bedeutung haben. Aber nicht nur: Persönliche Empfehlungen und auch Reiseführer sind bei ihnen wichtiger als im Durchschnitt.

Wann wollen die Deutschen wieder reisen

Der Sommer soll laut der Umfrage stark im Fokus stehen. Aber auch die Nachfrage für den Herbst ist gut. Jeweils rund ein Drittel plant in diesen Zeiträumen zu reisen. Rund 20 Prozent wollen erst wieder 2021 eine Reise antreten. Für den Sommer 2020 hat ein Großteil schon gebucht, 50 Prozent ist in der Planung. Für den Herbst lässt sich ein Drittel jetzt inspirieren.

Bevorzugte Unterkünfte

Social Distancing spielt auch bei der Unterbringung eine große Rolle. Ferienwohnungen und Ferienhäuser führen das Ranking an. Aber auch Hotels ‚/ Gasthöfe und Pensionen kommen als Unterkünfte in Frage.

Bevorzugte Buchungswege

31 Prozent nutzen einen Online-Kanal für die Buchung. Auf der Webseite der Unterkunft buchen 21 Prozent. Die Buchung im Reisebüro liegt bei 15 Prozent und damit hinter den Onliner-Kanälen.

https://www.destinet.de/reisepuls-deutschland

Quelle: ReisePuls Deutschland von destinet.de durchgeführt

 

Juni 2020

Sommerurlaub 2020: Viele planen eine Nummer kleiner

87 Prozent der Bundesbürger mit Urlaubsplänen erwarten zu Beginn der Reisesaison ein getrübtes Urlaubsvergnügen. Viele rechnen mit Einschränkungen im Urlaub bedingt durch die Corona-Krise. 35 Prozent geben an, 2020 überhaupt nicht in Urlaubsstimmung zu sein. Rund jeder Fünfte Urlaubsplaner will die Sommerreisezeit nutzen, um sich für den entgangenen Frühjahrsurlaub zu entschädigen. Einen größeren Urlaub planen 14 Prozent. 79 Prozent der Urlaubsplaner werden die ausgefallene Osterreisezeit nicht mit einer längeren oder teureren Reise kompensieren.

https://yougov.de/news/2020/06/25/sommerurlaub-2020-viele-planen-eine-nummer-kleiner/

Quelle: YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur

 

25.06.2020

Corona-Typen: Urlaubsstimmung bei nur knapp der Hälfte der Deutschen

Eine Studie von hopp Marktforschung und markengold PR untersuchte, in welchem Maße die Deutschen in diesem Sommer verreisen und Freizeitaktivitäten ausüben. Dabei wurde das Verbraucherverhalten in Deutschland nicht pauschal, sondern differenziert nach vier verschiedenen Corona-Typen, die verschiedenen Einstellungen zu Ansteckungsgefahr und Eindämmungsmaßnahmen in der Pandemie haben, untersucht.

https://www.tageskarte.io/zahlen/detail/corona-typen-urlaubsstimmung-bei-nur-knapp-der-haelfte-der-deutschen.html

Quelle: Eine Studie von hopp Marktforschung und markengold PR

 

24.06.2020

Trotz Corona: Geschäftsreisende bevorzugen persönliche Meetings

Aufgrund der Corona-Krise wurden bei den Unternehmen in den letzten drei Monaten etwa zwei von drei Geschäftsreisen durch virtuelle Meetings ersetzt. Doch diese können nach Angaben der Geschäftsreisenden persönliche Treffen nicht komplett ersetzen, da sie nach Angaben der Befragten mehr Umsatz erzielen und einige Geschäftsreisende unterwegs produktiver arbeiten, als am festen Arbeitsplatz. So kann zum Beispiel die Zeit zwischen den Terminen oder danach zum Arbeiten genutzt werden.

https://www.chefsache-businesstravel.de/2020/06/24/trotz-corona-geschaeftsreisende-bevorzugen-persoenliche-meetings/

Quelle: „Chefsache Business Travel 2020“, einer Initiative von Travel Management Companies im Deutschen Reiseverband (DRV)

 

23.06.2020

ifo Institut: Unternehmen planen auch nach Corona weniger Dienstreisen

57 Prozent der Unternehmen in Deutschland halten es für wahrscheinlich, dass sie, als Folge der Coronakrise, ihre Geschäftsreisen dauerhaft einschränken.  In der Konjunkturumfrage des ifo Instituts wurden dabei einzelne Branchen untersucht.

https://www.ifo.de/node/56292

Quelle: Konjunkturumfrage ifo Institut

 

23.06.2020

„Urlaub zu Hause“ und unabhängige Reisemöglichkeiten werden dank Corona immer wichtiger

Laut den Studienergebnissen der „The Future of Travel“ Studie ist die Art des Reisens aufgrund der aktuellen Situation im Wandel. 54 Prozent der Befragten gaben an, weniger internationale Reisen zu planen. 38 Prozent planen häufiger das Auto für Reisen zu nutzen, der öffentliche Nahverkehr verliert dagegen an Bedeutung.

Der Lokaltourismus wird laut der Studie ein Profiteur sein. 31 Prozent der Deutschen wollen im eigenen Land Urlaub machen, daher könnten 2020 neue Kunden angesprochen werden, nämlich diese, die bislang keinen Urlaub im eigenen Land gemacht haben.

Bei Buchung und Auswahl des Anbieters haben Flexibilität bei der Buchung, Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen derzeit eine hohe Priorität.

https://news.cision.com/de/simon-kucher—partners/r/studie-zeigt—urlaub-zu-hause–und-unabhangige-reisemoglichkeiten-werden-dank-corona-immer-wichtige,c3140194

Quelle: The Future of Trave, durchgeführt von Simon-Kucher & Partners, Befragung von mehr als 3.600 Konsumenten in Europa und USA

 

29.05.2020

European Tourism – Trends & Prospects Q1 / 2020

Zentrale Ergebnisse

Es wird davon ausgegangen, dass der internationale Reiseverkehr 2020 um 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen wird (Rückgang von insgesamt 577 Millionen Reisen)

Die Hälfte des weltweiten Besucherrückgangs entfällt mit 287 Millionen internationalen Ankünften weniger auf europäische Reiseziele, hier allen voran in Frankreich, Italien und Spanien

Eine vollständige Erholung auf Vorkrisenniveau wird erst 2023 erwartet

Für Januar-März 2020 werden zweistellige Rückgänge erwartet

Die strengen europäischen Reisebeschränkungen wirken sich auf den internationalen Ein- und Ausreiseverkehr und den Binnentourismus aus. Binnentourismus – voraussichtlicher Rückgang um 23 Prozent, schnellere Erholung.  Beim Langstreckentourismus werden die stärksten und längsten Auswirkungen erwartet

Weiter ist mit einer Veränderung der Nachfrage über die Reisebeschränkungen hinaus zu rechnen

Abhängigkeit der Auswirkungen der Pandemie auf die Tourismuswirtschaft in Europa sind von Dauer der Reisebeschränkungen insgesamt abhängig

https://www.kompetenzzentrum-tourismus.de/wissen/studien/379-european-tourism-trends-prospects-q1-2020

Quelle: European Travel Commission (ETC); Kompetenzzentrum Tourismus

 

29.05.2020

ZDF-Politbarometer: Sorgen um die Wirtschaft im Vordergrund

61 Prozent der Befragten sorgt sich in der derzeitigen Krise um die wirtschaftlichen Folgen. Das sind deutlich mehr als die 33 Prozent, die sich um die gesundheitlichen Folgen Sorgen machen.

Bei der Frage nach der Sommerurlaubsplanung geben 31 Prozent an, in Deutschland Urlaub machen zu wollen. Lediglich 13 Prozent möchten im Sommer ins europäische Ausland, ein Prozent außerhalb Europas verreisen. Keinen Urlaub machen zu wollen, geben 37 Prozent an und 18 Prozent sind noch unschlüssig.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/politbarometer-coronavirus-wirtschaft-100.html

Quelle: ZDF (Mainz), Durchführung: Forschungsgruppe Wahlen

 

27.05.2020

So planen die Deutschen ihren Urlaub im Corona Jahr 2020

Laut der Studie hatte 2020 beinahe jeder Zweite Urlaubspläne und mind. einen Urlaub bereits gebucht. Ungefähr ein Drittel davon wartet nun erstmal ab, wie sich die Situation und die weiteren Maßnahmen entwickeln.

10 Prozent haben zwar für 2020 noch nichts gebucht, planen aber eine Reise. Jedoch wartet auch hier der Großteil mit der Buchung erstmal die weiteren Entwicklungen ab.

Die Ergebnisse sind unter dem folgenden Link abrufbar:

https://www.presseportal.de/pm/63229/4593583

Quelle: Studie des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag von CosmosDirekt

 

19.05.2020

ReisePuls Deutschland 2020 – So reisen die Deutschen im Corona-Sommer

Bevölkerungsbefragung zum Reiseverhalten und zur Reisenachfrage in Deutschland; Stichprobe: n = 1.001, national repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Bundesland, ab 18 Jahren. Durchführung im Mai 2020

Reiselust der Deutschen

Etwa die Hälfte der Deutschen hat Lust auf Reisen. Ob diese dann auch tatsächlich reisen werden, ist derzeit noch ungewiss. Gar keine Lust zu reisen gaben 17 Prozent an.

Reiseplanung

26% der Deutschen beschäftigen sich momentan überhaupt nicht mit Reisen und warten erstmal die weitere Entwicklung ab. Knapp 30 Prozent ist in der Inspirationsphase und beschäftigt sich mit dem Thema Reisen. Lediglich 15 Prozent plant ganz konkret.

Voraussetzung für eine Reise

Lediglich 17 Prozent wollen derzeit nach den ersten Lockerungen wieder reisen. 50 Prozent reist erst wieder, wenn die Angebote vor Ort wieder nahezu voll zur Verfügung stehen und lediglich Hygiene- und Distanzregeln eingehalten werden müssen.

Einfluss auf die Reiseentscheidung

Als wichtigster Faktor gilt hier der Schutz vor Ansteckung, Sicherheit spielt hier eine große Rolle sowie flexible Stornierungsmöglichkeiten. Auch die Infektionszahlen haben einen großen Einfluss auf die Reiseentscheidung. Dahingegen ist der Preis der Reise weniger wichtig.

Akzeptanz von Einschränkungen

Die Einhaltung von Hygienevorschriften, Regelungen bei den Essenszeiten, Schnelltests bei Einreise und Fieber messen vor Ort haben noch eine vergleichbar hohe Akzeptanz. Bei der Vorlage eines negativen Corona-Tests, der Nutzung einer Tracking App oder Maskenpflicht ist die Akzeptanz z.T. deutlich geringer.

Reiseziele der Deutschen

Etwa die Hälfte der Deutschen kann sich vorstellen, bei der nächsten Reise Urlaub in Deutschland zu machen. 46 Prozent kann sich das europäische Ausland als nächstes Reiseziel vorstellen. Innerhalb Deutschlands sind die TOP Reiseziele: Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Die Corona-Pandemie hat daran nichts geändert.

Reisezeit

Die TOP-Reisezeiten sind der September und allgemein der Herbst 2020 mit jeweils knapp über 30 Prozent, die eine Reise in diesem Zeitraum planen. Knapp 11 Prozent plant im Winter zu verreisen, im Frühjahr 2021 planen das derzeit rund 10 Prozent.

https://www.destinet.de/reisepuls-deutschland

Quelle: ReisePuls Deutschland von destinet.de durchgeführt

 

18.05.2020

Auswirkungen der Corona-Krise auf den Deutschlandtourismus – Update Mai 2020

Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr e.V. (DWIF) hat ein Update der Ergebnisse zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Deutschlandtourismus veröffentlicht:

Für die Monate März, April und Mai 2020 ist mit Umsatzeinbußen von ca. 35 Mrd. Euro in den deutschen Destinationen zu rechnen. Der Anteil des Tagestourismus daran liegt bei fast 60 Prozent.

Der Marktanteil der drei Monate am Gesamtjahr beträgt circa 24 Prozent.

Übernachtungen: Hier liegt der Marktanteil für die Monate März, April und Mai in Deutschland zwischen 20 und 25 Prozent und gibt somit eine Orientierung für die zu erwartenden Nachfrageausfälle nach aktuellem Stand. Die Schätzungen gehen demnach in diesem Zeitraum von Umsatzausfällen von ca. 15 Mrd. Euro in Deutschlands Destinationen aus.

Tagestourismus: In diesem Segment werden sich die Umsatzausfälle nach den vorläufigen Schätzungen des DWIFs für März, April und Mai auf rund 20 Mrd. Euro belaufen.

Die Ergebnisse sind unter dem folgenden Link abrufbar:
https://www.dwif.de/news-events/corona-kompass.html

Quelle: Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr e.V. (DWIF)

 

18.05.2020

Reisen in Zeiten von Corona

Ergebnisse zu den Maßnahmen, die in den Beherbergungsbetrieben und Urlaubsregionen erfüllt sein müssen, dass Gäste dort einen Urlaub verbringen

Download PDF

Quelle: Bayerisches Zentrum für Tourismus; GfK

 

15.05.2020

Reisen in Zeiten von Corona – Übersicht der wichtigsten Ergebnisse

Repräsentative Online-Befragung des Bayerischen Zentrums für Tourismus zusammen mit der GfK. Befragt wurden 1.011 Personen in Deutschland im Zeitraum 7.-12.5.2020

Bei der Frage, ob man nach der Aufhebung der Reisebeschränkungen innerhalb Deutschlands verreisen würde (unter Einhaltung der Vorgaben) antworteten zwar lediglich 26,2% mit „Ja“. Aber immerhin 44,7% warten erstmal ab, d.h. diese sind noch unentschlossen.

26,2% möchten schnellstmöglich wieder verreisen

44,7% nein zunächst nicht, erstmal abwarten

29,1% wollen dieses Jahr nicht verreisen

Gründe (Auswahl), erstmal nicht bzw. überhaupt nicht zu verreisen:

Für 35,1% passen die Vorgaben nicht zu den Vorstellungen eines Urlaubs

31,7% haben keine Lust / kein Interesse zu verreisen

24,5% haben erstmal kein Geld für Urlaub

22,7% haben Angst vor Infektionen

4,8% machen keinen Urlaub in Deutschland

Aktivitäten im Urlaub, die wichtig sind, nach Aufhebung der Reisebeschränkungen (TOP6):

Frische Kraft sammeln, auftanken – 58,7%

Sonne, Wärme, schönes Wetter haben – 57,3%

Entspannung, keinen Stress haben – 57,2%

Natur erleben – 55,5%

Zeit füreinander haben – 55,3%

Abstand zum Alltag gewinnen – 53,6%

Urlaubsreisen, die bevorzugt werden für den nächsten Deutschland-Urlaub (TOP5):

Erholungs-/Entspannungsurlaub – 39,7%

Natururlaub – 37,5%

Badeurlaub / Strandurlaub – 33,9%

Familienurlaub – 29,4%

Städtereise – 28,4%

Bevorzugte Unterkünfte / Verkehrsmittel:

Fewo / Ferienhaus ist mit 25,9% mit Abstand die beliebteste Unterkunftsart. Dann folgen kleine Hotels (14,1%) und mittelgroße Hotels (15,5%).

Am stärksten bevorzugt wird der PKW (70,6%), der Zug liegt bei 9,7%, der Bus bei nur noch 2,0%.

Das Ranking der Urlaubsreiseziele innerhalb Deutschlands nach den Lockerungen bleibt nahezu gleich:

Bayern – 23,7%

Mecklenburg-Vorpommern – 18,7%

Schleswig-Holstein – 14,0%

BW – 11,7%

NRW – 11,0%

Quelle: Bayerisches Zentrum für Tourismus e.V. / GfK

 

04.05.2020

Aktuelle Ergebnisse des dwif-Tagesreisenmonitors

Key Facts:
Einbruch des Tagestourismus um bis zu 70 Prozent aufgrund der deutschlandweit verhängten Ausgangsbeschränkungen im März. Somit sind auch die Ausgaben stark eingebrochen.

• Bei den Aktivitäten erlebt die „Spazierfahrt“ als fast einzige Möglichkeit der Aktivität im März eine Renaissance.
• Reduzierung der zurückgelegten Distanz – Aktivitäten finden im näheren Umfeld statt.
• Bei Tagesauflügen mit Aufenthalten in der Natur ist der Anteil stark angestiegen.
• Jedoch ist trotz Verschiebungen bei den Aktivitäten (mehr Ausflüge in die Natur) die absolute Zahl der Tagesausflüge gesunken.
• Der jährliche Tagesreisenumsatz von 100 Mrd. Euro in Deutschland wird nicht mehr erreicht werden, durch Wegfall vieler Aktivitäten, Beschränkungen etc.

https://www.dwif.de/news/item/corona-kompass-tagesreisenmonitor.html

Erhebung von Marktdaten zum Tagestourismus über ein deutschlandweites Online-Panel. (Tagesausflüge und Tagesgeschäftsreisen aus ca. 15.600 Interviews mit Deutschen zwischen 14 und 75 Jahren). Quelle: dwif

 

28.04.2020

DZT – Zahlen, Daten & Prognosen in Covid-19 Zeiten

Die von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) aufbereitete Übersicht zeigt die aktuelle Entwicklung der weltweiten Flugankünfte und Flugbuchungen, ein Status Quo sowie Mindset für zukünftige Reisen sowie Einschätzungen zur weiteren Entwicklung. Auch die Recovery-Szenarien des Kompetenzzentrum für Tourismus beinhaltet die Präsentation.

Die von der UNWTO korrigierte Prognose für das Reisejahr 2020 geht nun von einem Rückgang der internationalen Ankünfte weltweit von minus 20 bis minus 30 Prozent aus. Nach Einschätzungen des IPK World Travel Monitors wird für das Jahr 2020 mit insgesamt minus 20 Prozent weniger Reisen weltweit gerechnet. Davon sind alle Kontinente betroffen. Asien, so prognostiziert die IPK, wohl nicht stärker als Europa.

In Europa werden laut Oxford /Tourism Economics die größten prozentualen Rückgänge bei den Ankünften aus China verzeichnet werden. Auch wird hier eine raschere Erholung der Reisen zu Nahzielen ab 2021 erwartet.

https://corona-navigator.de/wissen/aktuelle-studien-und-fakten/dzt-uebersicht-ueber-zahlen-daten-und-prognosen-in-zeiten-von-covid-19/

Quelle: © Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., Stand 23.04.2020

Quelle: https://corona-navigator.de

 

23.04.2020

Im Recovery-Check #2 des Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes wird für den Binnentourismus in Deutschland eine deutlich frühere Erholung als für den internationalen Tourismus erwartet. Die einzelnen Szenarien sowie die jetzt differenzierte Einschätzung sind über den folgenden Link abrufbar:

https://corona-navigator.de/wissen/themen-analysen/recovery-check-2-binnentourismus-erholt-sich-deutlich-frueher-als-der-internationale-tourismus/

Quelle: Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes, Corona-Navigator

 

09.04.2020

Der Recovery-Check (neue Szenario-Analyse des Kompetenzzentrums Tourismus) untersucht die Erholungspotentiale für die deutsche Tourismuswirtschaft. Dabei ist das wichtigste Ergebnis, dass mit der Belebung des touristischen Geschäfts in allen Sektoren nicht vor Ostern 2021 zu rechnen ist. Normalisieren soll sich das touristische Geschäft voraussichtlich zwischen September 2021 und schlimmstenfalls Herbst 2023.

Download PDF

Quelle: Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes, Corona-Navigator

 

01.04.2020

Ergebnisse zum Thema “Corona bedroht klassische Tourismusziele”

Die Ergebnisse sind unter dem folgenden Link abrufbar:

https://www.dbresearch.de/servlet/reweb2.ReWEB?rwsite=RPS_DE-PROD&rwobj=ReDisplay.Start.class&document=PROD0000000000505592

Quelle: Deutsche Bank Research

 

01.04.2020

Neue Studie zum Thema, wie die Welt nach Covid aussehen wird (in engl. Fassung)

Die Ergebnisse sind unter der folgenden Seite des BMWi abrufbar:

https://corona-navigator.de/wissen/

Quelle: BMWi Corona-Navigator; by Alex Kremer & Douglas Quinby; Arival, the Destination Voice

 

31.03.2020

Neue Studie von Roland Berger zum Thema “Wachstum der Weltwirtschaft fällt ab – Welche Branchen sind besonders betroffen?” (in engl. Fassung)

Die Ergebnisse sind unter der folgenden Seite des BMWi abrufbar:

https://corona-navigator.de/wissen/

Quelle: BMWi Corona-Navigator; Roland Berger, 30.03.2020; Update vom 26.03.2020

 

24.03.2020Erste Einschätzungen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Deutschlandtourismus

Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr e.V. (DWIF) hat in einer aktuellen Analyse erste Einschätzungen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den Deutschlandtourismus untersucht, die die Hochrechnung über Umsatzeinbußen, die Entwicklungen der einzelnen Segmente sowie eine Einschätzung zur Regenerationsgeschwindigkeit beinhaltet.

Die Ergebnisse sind unter dem folgenden Link abrufbar:

https://www.dwif.de/news-events/corona-kompass.html

Quelle: Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr e.V. (DWIF)

 

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