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Rückblick: TMBW-Tourismustag „Daten im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz – oder warum Open Data nur der Anfang ist”

Im Rahmen des virtuellen Tourismustags der TMBW diskutierten Branchenverantwortliche über die Anforderungen an Datenbestände in einer global vernetzten Reisewelt. Viel zu oft verhinderten mangelnde Ressourcen und fehlende Tourismusakzeptanz in den Kommunen, dass erforderliche Schritte in eine digitale Zukunft umgesetzt werden können, so das Fazit.

Baden-Württembergs Tourismusministerin und Präsidentin des Tourismus-Verbands Baden-Württemberg, Nicole Hoffmeister-Kraut, betonte die Notwendigkeit offener Daten und eines entsprechenden Datenmanagements in den Destinationen: „Es gibt kaum eine Branche, die vom globalen Megatrend Open Data momentan nicht auf den Kopf gestellt wird. Das Reisen und die Tourismusbranche sind hier keine Ausnahmen, im Gegenteil: Der Tourismus als globale Branche ist hiervon besonders stark betroffen.“ Die Herkulesaufgabe eines touristischen Datenmanagements müsse daher schnellstmöglich angegangen und bewältigt werden: „Und zwar auf allen Ebenen. Von der TMBW über die einzelnen Regionen bis hin zur Tourist-Information vor Ort“, so die Ministerin.

Zweifel am aktuellen Tempo bei der Umsetzung äußerte TMBW-Geschäftsführer Andreas Braun: „Seit Jahren entwickeln wir im Austausch mit unseren bundes- und landesweiten Partnern die erforderlichen Strategien und Strukturen, um die große Chance Open Data für unser Land nutzen zu können. Jetzt, wo es an die Umsetzung geht, machen zu wenige Destinationen im Land mit, um das tatsächlich vorhandene Angebot realistisch abzubilden.“ Man habe die landesweite Datenbank mit großem Aufwand runderneuert und für die Anforderungen an zeitgemäße Datenstrukturen fit gemacht. Häufig fehle vor Ort das Verständnis der politisch Verantwortlichen und vor allem ausreichend Personal und Budget.

Der Tourismus- und Digitalisierungsexperte Florian Bauhuber, Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Realizing Progress, unterstrich in seiner Keynote die Notwendigkeit offener Daten und skizzierte die sich daraus ergebenden Chancen für die Reisebranche: „Offene Daten in strukturierter Form sind unerlässlich für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz im Tourismus. Wer in Zukunft seine Kunden erreichen will, egal über welchen Touchpoint, muss jetzt die Grundlagen hierfür schaffen.“

Am Beispiel der Datenbank mein.toubiz stellten Touristikerinnen und Mobilitätsexperten die Möglichkeiten offener Daten für die Branche vor, und stellten konkrete Anwendungen der landesweiten Datenbank vor.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihr Zuschauen und den Vortragenden für ihre interessanten Beiträge zu diesem aktuellen und spannenden Thema.

Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung des TMBW-Tourismustags an:

Die Präsentationen stehen zum Download zur Verfügung:

Daten im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz – Keynote Florian Bauhuber

1_TMBW_Datenmanagement Projekte 2021

2_NVBW_bwegt Website

3_NVBW_bwegtplus Partner

4_Land in Sicht_mein.toubiz Maschinenraum 2021

Bei Interesse an bwegtPlus können Sie sich gerne an Axel Dürr, Projektleiter bwegt, wenden:

duerr.bwegt@nexus-communication.de



Autor(in): Susanne Bleibel
Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg
Digitale Kommunikation
E-Mail: s.bleibel@tourismus-bw.de
Telefon: +49 (0)711 / 23858-61
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