Tourismuskonzeption Baden-Württemberg: Online-Umfrage

19. März 2018

Die Weiterentwicklung der Tourismuskonzeption des Landes Baden-Württemberg ist gestartet. Das generelle Vorgehen finden Sie hier. Aktuell befindet sich das Projekt in einer umfangreichen Analysephase. In diesem Zusammenhang bitten wir Sie um Ihre Mitarbeit.

 

Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Gerne möchten wir Ihnen, den touristischen Akteurinnen und Akteuren in Baden-Württemberg, die Möglichkeit geben, sich im Rahmen einer Umfrage in die Analysephase einzubringen.

Unter dem Link http://dwif.umfragecenter.de/uc/LTK_BW/ finden Sie einen entsprechenden Fragebogen. Dieser ist an alle touristischen Leistungsträger, Tourismusorganisationen, Verbände mit Tourismusbezug sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung in Baden-Württemberg gerichtet, um ein möglichst umfassendes Bild der Ausgangssituation zu erhalten.

Die Beantwortung dauert etwa 15 Minuten. In der Umfrage geht es beispielsweise um Fragen, was aus Ihrer Sicht das Tourismuskonzept von 2009 bewegt hat, was Ihnen mit Blick auf die Zukunft wichtig ist und welchen weiteren Handlungsbedarf Sie sehen. Mit einer Teilnahme an der Umfrage können Sie also die Richtung der neuen Tourismuskonzeption mitbestimmen. Deshalb: klicken Sie gerne auf den Link und beantworten Sie die Umfrage bis zum 09.04.2018. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Online-Umfrage zur Weiterentwicklung der Tourismuskonzeption Baden-Württemberg

Online-Umfrage zur Weiterentwicklung der Tourismuskonzeption Baden-Württemberg

 

Generelles Vorgehen innerhalb der Analysephase

Neben der genannten Umfrage kommen im Rahmen der Weiterentwicklung der Tourismuskonzeption des Landes Baden-Württemberg weitere Analyseinstrumente zum Einsatz.

Für eine zielführende Analyse nimmt die dwif-Consulting GmbH vorliegende Studien, Konzepte und Daten mit Bezug zum baden-württembergischen Tourismus unter die Lupe und führt außerdem umfangreiche Expertengespräche. Bei den bereits ausgewählten Experten handelt es sich um Schlüsselpersonen und wichtige Institutionen aus dem Tourismus des Landes, welche für den „Blick nach vorn“ sorgen.
Eine Analyse bestehender Daten ergänzt das Bild.

Natürlich ist das Land Baden-Württemberg nicht unabhängig von allgemeinen Entwicklungen. Deshalb spielen für die Analyse ebenso generelle touristische Angebots- und Nachfragetrends mit Bezug zu den für Baden-Württemberg relevanten touristischen Segmenten und Zielgruppen eine Rolle. Dabei geht es

  • um die Rolle von Investitionen und Innovationen in ausgewählten Segmenten,
  • um die Darstellung der künftigen Herausforderungen und Erfordernisse an touristische Organisationen,
  • um Herausforderungen bei und die Bedeutung von Kooperationen und Netzwerken,
  • um die Bedeutung gesamtgesellschaftlicher Themen wie Digitalisierung, Mobilität, Barrierefreiheit, Energiewende, Nachhaltigkeit, etc.
  • sowie die Folgen des demografischen Wandels auf die touristische Nachfrage, den touristischen Arbeitsmarkt und die tourismusrelevante Infrastruktur.

 

Analysen – und dann?

Die Ergebnisse der Online-Umfrage sowie die Auswertungen der Studien, Daten und Expertengespräche mit direktem Bezug zum baden-württembergischen Tourismus werden zu den gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen ins Verhältnis gesetzt. Aus diesen diversen Analyse-Ergebnissen wird eine SWOT-Analyse [Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Bedrohungen)] für das Land Baden-Württemberg abgeleitet, welche eine wesentliche Grundlage für die neue Tourismuskonzeption liefert.

 

Bei Fragen zu den Analysen – gerne einfach melden. Entweder hier in den Kommentaren oder auch in unserer offenen Diskussionsgruppe im Kommunikationsraum KoRa. Falls Sie ein nicht-öffentliches Feedback wünschen, können Sie sich gerne ebenso an tourismuskonzeption-bw@tourismuszukunft.de wenden.

 

Und nicht vergessen, bis zum 09.04.2018 hier an der Online-Umfrage teilzunehmen. Danke!


Autor(in): Anja Opper
Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg
E-Mail: tourismuskonzeption-bw@tourismuszukunft.de
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2 Kommentare

Kommentare




  1. Martin Schwendemann sagt:

    Und noch ein Tourismuskonzept, na bravo…aber wozu ein solches für unser Bundesland? Baden-Württemberg ist keine Destination! Insofern ahne ich Böses, nämlich, dass das arme Rösslein Tourismus wieder mal für übergeordnete Wichtigkeiten geritten wird. Stärkt die Regionen, denn nur diese nimmt der Gast überhaupt wahr. Man macht Urlaub im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb, am Bodensee, in Oberschwaben…dass das alles in BW liegt, interessiert den Gast überhaupt nicht. Das Konzept muss deshalb heißen: stärkt die Regionen!

  2. Anja Opper sagt:

    Hallo Herr Schwendemann,
    herzlichen Dank für Ihren Kommentar! Die Tourismuskonzeption Baden-Württemberg wird natürlich berücksichtigen, wie dieses Bundesland und seine Regionen von außen und auch von innen wahrgenommen werden. Genau dafür gibt es die aktuell laufende Analysephase sowie die folgenden Themenworkshops und Regionalkonferenzen mit engem Austausch zwischen den verschiedenen touristischen Akteurinnen und Akteuren. Die Tourismuskonzeption Baden-Württemberg wird nicht „von der Stange“ kommen, sondern individuell auf Baden-Württemberg zugeschnitten. Dabei wird es ganz klar auch um die unterschiedlichen Verantwortlichkeiten von Baden-Württemberg als Land und den Regionen gehen. Die von Ihnen genannten Regionen bzw. Reisegebiete sind dabei selbstverständlich von großer Bedeutung. Darüber hinaus macht eine Tourismuskonzeption für ein Bundesland durchaus Sinn, da es nicht nur um die Vermarktung gehen darf, sondern z. B. auch um die Infrastrukturentwicklung und um die Gewichtung und inhaltliche Bearbeitung wichtiger Zukunftsthemen wie z. B. die Digitalisierung oder Barrierefreiheit.
    Viele Grüße, Anja Opper

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