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Land genehmigt weitere Modellprojekte und stellt zusätzliche Öffnungsperspektiven in Aussicht

1. Juni 2021
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Um weitere Öffnungsschritte in Baden-Württemberg abzusichern, soll es im Land insgesamt 19 Modellprojekte in den Bereichen Kultur, Jugend, Tourismus, Freizeit und Sport geben. Die Durchführung der Projekte wird wissenschaftlich eng begleitet.

Das Sozialministerium und die Kommunalen Landesverbände geben vorläufig grünes Licht für insgesamt 19 Modellprojekte aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, um weitere Öffnungsschritte in Baden-Württemberg abzusichern. Die Vorhaben umfassen insbesondere die Bereiche Tourismus, Kultur, Kinder- und Jugendarbeit sowie den Sport. Die ausgewählten Projekte wurden von den örtlichen Gesundheitsämtern vorab geprüft, von dort erfolgt dann auch die offizielle Zulassung. Die Durchführung der Projekte wird wissenschaftlich eng begleitet.

Entscheidung für einzelne Modellprojekte nicht leicht

„Auch in Baden-Württemberg sinkt die Inzidenz und das Infektionsgeschehen nimmt ab. Deshalb sind weitere Modellprojekte möglich“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Die Auswahl ist uns natürlich nicht leichtgefallen, und ich bitte auch all jene um Verständnis, die mit ihren Vorhaben nicht zum Zug gekommen sind. Zentrale Kriterien waren neben einer engen wissenschaftlichen Begleitung auch eine zeitnahe Umsetzung, sodass die Erkenntnisse möglichst schnell vorliegen und am Ende alle Branchen davon profitieren.“

Kriterien für die Auswahl waren neben der wissenschaftlichen Begleitung auch die Übertragbarkeit der Projekte auf den jeweiligen Lebens- und Branchenbereich, die Qualität von Test- und Hygienekonzepten sowie die digitale Kontaktpersonennachverfolgung und vor allem eine zeitnahe Durchführung. Grundvoraussetzung für alle Modellprojekte ist auch weiterhin, dass die 7-Tages-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis stabil unter 100 liegt und die Bundesnotbremse nicht in Kraft ist. Nähere Details zur Umsetzung der Projekte müssen in den kommenden Tagen aber noch zwischen dem Sozialministerium und den betroffenen Projektträgern abgestimmt werden.

Modellprojekte in zwei Kategorien

In dem gemeinsamen Auswahlverfahren von Sozialministerium und Kommunalen Landesverbänden wurden die ausgewählten Modellprojekte zwei Kategorien zugeordnet:

  • Modellvorhaben, die bei entsprechenden Voraussetzungen gegebenenfalls nach circa 2 Wochen in landesweite Öffnungen übertragen werden können (Kategorie 1)
  • Modellvorhaben, die bei entsprechenden Voraussetzungen gegebenenfalls nach cica 4 oder mehr Wochen in landesweite Öffnungen übertragen werden können (Kategorie 2)

Die Kommunalen Landesverbände begrüßen, dass das Land damit ihren Vorschlag zur Bildung von Modellkategorien aufgegriffen habe. So werde sichergestellt, dass die erreichten Erkenntnisgewinne perspektivisch auch schnellstmöglich auf landesweite Öffnungskonzepte übertragen werden können.

Zusätzliche Öffnungsperspektiven

Die aktuell sehr positive Inzidenzentwicklung habe es dabei ermöglicht, mit dem Land Einvernehmen darüber zu erzielen, dass Stadt- und Landkreise mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50 rasch zusätzliche Öffnungsperspektiven erhalten sollen. Insbesondere soll die Corona-Verordnung – vorbehaltlich der Zustimmung der Ressorts – bereits zum 7. Juni 2021 dahingehend angepasst werden, dass die betreffenden Stadt- und Landkreise neben weiteren allgemeinen Lockerungen unmittelbar in die Öffnungsstufe 3 einsteigen können, ohne die vorhergehenden Öffnungsstufen durchlaufen zu müssen. Unter anderem sollen auch alle Freizeitparks in Baden-Württemberg ab dem 08. Juni bei Vorliegen eines entsprechenden Hygiene- und Testkonzepts wieder öffnen dürfen. Diese generelle Öffnungsperspektive biete zahlreichen eingereichten Modellvorhaben die Möglichkeit der regulären Umsetzung im Rahmen der Corona-Verordnung.

Die Verantwortlichen der ausgewählten Projekte sind nun aufgefordert, nach zwei beziehungsweise vier Wochen einen Zwischenbericht vorzulegen. Auf dieser Basis wird das Sozialministerium dann kurzfristig über weitere Schritte entscheiden.

 

INFORMATION

Eine Detailübersicht über die geplanten Modellprojekte finden Sie auf der Webseite der Landesregierung.


Autor(in): Manuel Mielke
Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg
Stabstelle Kommunikation & Koordination
E-Mail: m.mielke@tourismus-bw.de
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